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Herzlich willkommen!

Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

WOCHENBLICK

KW 52-2017

Zwischenruf als Bitte für 2018: Gott sei uns gnädig und segne unser Land!

Deutschland steht an der Schwelle zum Jahr 2018. Die Wirtschaft brummt seit Jahren. Und nach aktueller Beurteilung wird das eine ganze Weile so weitergehen. Der Motor unseres Wohlstandes läuft also rund. Und dennoch: Es herrscht viel Unbehagen im Lande, Unmut und Unruhe. Unsicherheit macht sich breit. Politik und Medien beschwichtigen: Weniger Einbrüche, weniger Gewalt und friedliche Flüchtlinge.

Viele Zeitgenossen sehen sorgenvoll in die Zukunft, denn es dämmert ihnen, was ein Leserbriefschreiber so auf den Punkt bringt: „Beste Beispiele fürs Nichtgelingen sind Energiekrise, Dieselkrise, Umweltkrise, Finanzkrise. Nicht einfach abschalten und sehen, was passiert, denn dann kommt raus, was jetzt losgetreten wurde: Europas Uneinigkeit und Hilflosigkeit untereinander mit der Zweiteilung in Gut und Böse.“ Das hat sich in diesem Jahr verstärkt: Schwarz und Weiß: Gut und Böse. Wenn Politik „alternativlos“ gut und richtig ist, dann ist jede Alternative falsch und böse zugleich. Aber dann sind wir auf dem Weg in eine Meinungsdiktatur. Die Strompreise in Deutschland werden auch 2018 steigen, obwohl auf dem internationalen Markt die Preise sinken. Die besten Dieselautos der Welt werden schlecht geredet und dafür Elektroautos mit Millionen Subventionen künstlich gefördert. Doch die hochgelobten „Postscooter“ bleiben bei Kälte mitten in der Pampa stehen, wie Postboten beklagen. Klar, es ist Winter. Dabei gab es noch nicht wirklich 15 Grad Minus. Die Finanzkrise haben viele im Lande noch nicht im Blick. Europäische Null-Zins-Politik verbrannte auch im zu Ende gehen Jahr nahezu 100 Milliarden Euro Spargroschen der Deutschen. Es merkt kaum einer und es muckt erst recht niemand auf. Es ist Diebstahl!

Manchem dämmert es. Und dann haben wir seit 2017 die „Ehe für alle“ und so viele Probleme mit Flüchtlingen, dass Wolfgang Büscher am 28. Dezember in der WELT klagt: „Erst der Oberbürgermeister von Mannheim, dann die Landrätin in Lörrach, schließlich der Bürgermeister von Badenweiler. Es geht um junge Männer, die als Flüchtlinge kamen und nun in den Unterkünften für jede Menge Ärger sorgen. Gewalt untereinander, aber auch gegen Betreuer und Polizisten. Wüste Pöbeleien und Drogenhandel…Ein gefährlicher Zustand, ein Gefühl staatlicher Ohnmacht greift um sich. Ihrer erklärten Feinde weiß sich die Republik zu erwehren. Aber auch eine schleichende Erosion der Regeln, ihre stete Missachtung und Hintansetzung können einen Staat kirre machen.“ Und aktuell markiert der Tod einer 15jährigen in Kandel nur einer der dramatischen Tiefpunkte der Lage im Lande, ein Mädchen abgeschlachtet in aller Öffentlichkeit durch einen jungen Afghanen.

So sehen wir zum Jahreswechsel eine gute allgemeine Wirtschaftslage trotz verfehlter Politik. Und zugleich so viele Leute abhängig von Tafeln und Hartzvier. Dazu eine wachsende Unsicherheit auf vielen Gebieten und ein Volk auf der Suche nach sich selbst.

Es bleibt die Bitte: "Gott sei uns gnädig und segne uns!“ (Psalm 62). Und der Zuspruch Gottes in der Jahreslosung 2018:

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Klara Klar


KW 50-2017

Peter Hahne, ZDF-Moderator und Buchautor, Streiter gegen den Zeitgeist und bekennender Christ wurde 65 - am 9. November 2017. Er verabschiedete sich jetzt vom Fernsehen.

Mit einem außergewöhnlichen Appell und einem Bekenntnis zum christlichen Glauben hat der Fernsehmoderator und Auto Peter Hahne die letzte Ausgabe seiner gleichnamigen Sendung abgeschlossen.

„Dieses Thema war und ist mir das wichtigste nach 44 Jahren politischem Journalismus“, sagte er im ZDF. Die Nachrichten von heute seien morgen bereits von gestern: „Aber diese Nachricht ist zeitlos aktuell seit 2000 Jahren. Vielleicht denken Sie an Weihnachten mal darüber nach.“ Hahne geht zum Jahresende in den Ruhestand.

(zit DER SONNTAG – Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens)


KW 48-2017

Zwischenruf: Advent, Advent und vieles trennt

An diesem Wochenende spätestens sind die Advents- und Weihnachtsmärkte landesweit geöffnet. Alle Jahre wieder! Oder doch anders als all die Jahre zuvor?

Die Silvesternacht 2015 in Köln und vielen anderen Städten und der Terrorabend 2016 vom Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz haben unser Land verändert. Übergriffe und Vergewaltigungen, Verletzte und Tote lassen sich nicht wegschweigen. Für mich bleiben Weihnachtsmärkte Erinnerung: Annaberg im Erzgebirge und Schneeberg, natürlich Dresden und auch der Märchen-Weihnachtsmarkt und der prachtvolle Lichterglanz in Kassel. In diesem Jahr ohne mich, keine Besuche geplant.

Der Bundesinnenminister spricht von nach wie vor hoher Gefährdung, unveränderter Sicherheitslage. Er sollte er besser „Unsicherheitslage“ sagen. Die Städte haben ihre Sicherheitskonzepte überarbeitet. Ein Restrisiko bleibt, heißt es. Für viel Geld wird viel getan. Vera Lengsfeld schreibt in der PAZ (1. Dez. 2017) von 30.000 bis 40.000 Euro Mehrkosten allein für den Potsdamer Platz in Berlin. „Günstiger ist es für den Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz, weil dort weniger Betonbarrieren erforderlich sind. Solche Barrieren, der Berliner nennt sie Merkel-Poller, sind ein völlig neues Geschäftsfeld.“ Andere Städte arbeiten mit Sandsäcken, Sperr-Lastern, Stahlseilen und Metallsäulen. Dazu kommen Kompanien von zusätzlichen Polizisten, gut sichtbar mit Schutzweste und Maschinenpistole. Dazu Zivilfahnder. Mancherorts gibt es direkt auf dem Weihnachtsmarkt extra Polizeiwachen und Meldestellen. Videokameras plus Personal sind vor Ort. Notfall-Apps und besondere W-Lan-Netze für Notrufe sind im Gespräch.

Und das alles in einem Land in dem wir gut und gerne leben, oder? „Deutschland muss sich als Folge der verordneten Willkommenskultur hinter Beton verkriechen und tief in die Tasche greifen. Bei Fan- und Silvestermeilen muss ein bis zu 13 Kilometer langer Bauzaun um den Tiergarten gezogen werden“, so Lengsfeld.

Dieses Jahr fällt für mich der Weihnachtsmarkt aus.

Klara Klar


Ausbeutung des Steuerzahlers ist Diebstahl

Die Neigung zur Verschwendung ist groß. Dennoch grölen linke Grüne, Sozialdemokraten und Sozialisten nach mehr Steuern, mehr Ausbeutung jener Schichten (und damit längst nicht mehr nur der Eliten), die am meisten Steuern zahlen…

Enttäuschend ist die Haltung der Union in dieser Frage. Hinter ihrer bürgerlichen Fassade lauert oft genug ein Umverteilungsrigorismus, der sich nur schwer von linken Parteien unterscheidet. …Früher war Ausbeutung die Aneignung fremder Arbeit, heute ist es die grotesk dimensionierte Aneignung des Lohns fremder Arbeit. Am deprimierendsten ist die nicht sonderlich unterschwellige Botschaft, dass der Steuerzahler dankbar zu sein hat für jeden Euro, den er behalten darf. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. Der Staat muss in Gedanken jeden Tag voller Ehrfurcht und Dankbarkeit vor dem Werk der Steuerzahler verharren, um demütig jeden Steuer-Euro dreimal umzudrehen und möglichst viel an die Menschen zurückzugeben, die diese Milliarden erarbeitet haben.

(zit DIE WELT 2017-11-14 Ulf Poschardt – Die Umverteilung als Popkultur)


GRÜNE in der Regierung MERKEL

„Mehr als 60 000 unbegleitete Minderjährige leben inzwischen hier. Es ist keineswegs vermessen, nur für diese Zuwanderungsgruppe von einem Familiennachzug auszugehen, der eine halbe Million erreicht. Mit den Grünen an der Macht werden sich sämtliche Negativentwicklungen der letzten Jahre dramatisch beschleunigen. Wieso aber gestatten wir einer Sekte, die gerade einmal fünf Prozent aller Bürger vertritt, unser Leben so radikal zu verändern?

Die Mehrheit will Jamaika – Deutschland muss verrückt sein!“

(zit PAZ 2017-11-10 Ramin Peymani in seinem Blog peymani.de)


Prag will keine Flüchtlinge aufnehmen

Der tschechische Wahlsieger Andrej Babis (ANO-Partei) lehnt eine Aufnahme von Flüchtlingen in seinem Land ab und will auch die Quote zur EU-weiten Verteilung nicht akzeptieren. Dem deutschen Wochen-Magazin FOCUS sagte Babis auf die Frage, ob sein Land bereit sei, nach der EU-Quote Flüchtlinge aufzunehmen: „Nein, weil das keine Lösung ist. Wir wollen hier nicht, dass uns jemand sagt, welche Flüchtlinge wir nehmen sollen.“ Die EU könne „nicht den ganzen Planeten retten“. Babis bezeichnete die illegale Migration als „das größte Problem Europas“.