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Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

SPEISEPLAN

Eine Frage zu allen Zeiten: Was darf der Mensch essen? Eigentlich alles – außer Menschen! Doch seit alters gibt es kulturelle Vorschriften und religiöse Verbote. Da sind in einem Landstrich die Kühe heilig. In anderen Ländern sind Rinder bestes Schlachtvieh. Für manche Völker sind Schweine ein Geschenk Gottes, anderen ist jegliches Schwein verboten. Verschiedene Ansichten und Traditionen.

Heute wird mit nahezu religiösem Eifer für fleischlose Ernährung geworben oder Sonnenkost propagiert: naturbelassenes Obst und Gemüse, frisch oder in der Sonne getrocknet. Sonst nichts.

Tatsache ist, dass wir in unserer westlichen Zivilisation von allem zu viel essen: zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Alkohol, zu viele Kalorien überhaupt. Das kann krank machen. Romantik ist jedoch, dass früher alles besser war und in Notzeiten die Menschen gesünder. Es gab andere Krankheiten durch Mangelernährung. Paulus schreibt zum Essen: „Ich weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein. Wenn aber dein Bruder wegen deiner Speise betrübt wird, so handelst du nicht mehr nach der Liebe. Bringe nicht durch deine Speise den ins Verderben, für den Christus gestorben ist.“ (Römer 14,14f).

Kurz gesagt: Von Nächstenliebe geprägt, darf keiner die Speisen der anderen verteufeln. Beim Essen muss jeder in eigener Verantwortung auswählen. Ein Speiseplan kann helfen, Gesundheit und Genuss sinnvoll zu verbinden.

Gesegnete Zeit
Egmond Prill

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