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Herzlich willkommen!

Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

KW 2022-03 RÜCKTRITT - sofort!

Seit Jahren schon hat der schlichte Bürger den Eindruck: Das sind wir hier unten mit unsere Sorgen und Problemen. Und davon abgehoben und zunehmend unberührt sind die da oben. Hinter der Arroganz der Herrschenden verbergen sich Unfähigkeit einerseits, Machtgier und Geldgier andererseits. Sie lügen und betrügen – und sitzen fest wie angeklebt auf ihrem Stuhl – unsere Politiker und Politikerinnen.

Dieser Tage gab es in Mainz eine Veranstaltung namens Untersuchungsausschuss. Thema war die Flutkatastrophe mit insgesamt 188 Toten in einem der angeblich reichsten und bestens organisierten Staaten weltweit. Marode Autobahnen, brüchige Brücken und Faxgeräte in den Ämtern lassen anderes ahnen. Und die furchtbare Flut vom Sommer 2021 steht für völliges Staatsversagen.

>>> Die Todesopfer bei der Flutkatastrophe im Ahrtal wären nach Überzeugung des Wetterexperten Jörg Kachelmann zweifellos vermeidbar gewesen. „Es ist immer genug Zeit, um das Richtige zu tun“, sagte er am Freitag bei einer Befragung im Untersuchungsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags. „Niemand muss sterben.“ Alle Wettermodelle hätten schon mit mehreren Tagen Vorlauf in großer Übereinstimmung für die Eifel das hohe Risiko von extremem Starkregen gezeigt. Bereits zwei Tage vor der Flutwelle hätten die Behörden deshalb Evakuierungen planen und die Bevölkerung vorwarnen können. Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal waren 134 Menschen ums Leben gekommen.

Als sich die Regenfront am 14. Juli des vergangenen Jahres tatsächlich auf die Eifel zubewegte und die Pegel stiegen, hätte es immer noch ausreichend Zeit gegeben, um die betroffenen Ortschaften zu räumen, sagte Kachelmann. Modellrechnungen wären zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr nötig gewesen. Viele Stunden Dauerregen seien nötig, ehe die Wassermassen in Form einer Flutwelle Überschwemmungen auslösen. <<< (RND 2022-01-14)

Angesichts dieses Versagens auf der ganzen Linie mit diesem Massensterben gilt für Politiker nur eines: Sofortiger Rücktritt! In einer funktionierenden Demokratie eine Selbstverständlichkeit. Früher schieden Politiker aus dem Amt, weil ein nachgeordneter Beamter das falsche Briefpapier verwendet hatte. Wann ging zum letzten Mal ein Politiker im Rücktritt von der Bühne? Frau - aberkannte Dr. - Giffey? Das war ein taktischer Schachzug in der strategischen Überlegung das Amt des Oberbürgermeisters von Berlin zu ergattern

Sie sitzen fest und feixen angesichts ihrer Krisengewinne während sie das Volk mit einer völlig verfehlten Corona-Politik knechten. Manche haben sich Millionen eingesackt. Unberührt bleiben Tschentscher, Kretschmer und Söder auf ihren Stühlen, obwohl sie auf der Basis falscher Zahlen diktatorische „Corona-Maßnahmen“ erfunden und mit Macht durchgedrückt haben.

>>> Am 16. November hatte Tschentscher in einer Pressekonferenz erklärt, dass in der Vorwoche „über 90 Prozent“ der Neuinfektionen „bei Personen ohne vollen Impfschutz“ aufgetreten seien. Dabei wurde durch eine Grafik an der Wand suggeriert, dass die Sieben-Tage-Inzidenz der Geimpften bei 22 und die der Ungeimpften bei 605 liege. Einen Monat später wurde durch einen WELT-Bericht bekannt, dass der Senat der Hansestadt Infizierte, bei denen der Impfstatus den Behörden nicht bekannt war, durchweg als Ungeimpfte in der Statistik führte.<<< (BILD 2022-01-10)

Rücktritt – Fehlanzeige …

Bleibt nur noch – Rausschmeißen ohne Wenn und Aber! Mehr Bürgerprotest auf der Straße! Spaziergänge und Spaziergebete: Gott, zerbrich die Macht derer, die uns beherrschen!Worte aus Psalm 37 „Noch eine kleine Zeit, so ist der Gottlose nicht mehr da, und wenn du nach seiner Stätte siehst, ist er weg.

Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen, aber der HERR erhält die Gerechten.“

Gott segne unser Land!


KW 2022-02 – Auf die Straße: BETEN und SPAZIEREN

Spaziergänge liefen auch während der Feiertagspause ohne Pause weiter. Inzwischen können auch die Systempresse und das Staatsfernsehen nicht mehr wegschauen. Klar, es werden immer nur „Rangeleien und Randale“ gezeigt, „Gewalt und Hass“ dokumentiert und vor „Rechts“ gewarnt. Mit Kampfhunden, Knüppeln und Kampfgas greift die Staatsmacht in Gestalt der Polizei mit voller Härte durch. Horst Kretschmar von der Polizei Sachsen hatte schon am 7. Dezember im ZDF angekündigt, dass er „Corona-Gegnern auf die Füße treten werde“.

Inzwischen hat die Polizei tausende Anzeigen erstattet, viele teure Bußgelder verhängt und Menschen verletzt, auch Kinder. Spazieren verboten! Wer hätte das vor zwei Jahren für möglich gehalten?!  Vielen aus der untergegangenen DDR dämmerts; es kommen Erinnerungen hoch. Inzwischen ist das Land, ja halb Europa, wieder auf den Beinen. Der Staat reagiert wie gewohnt: Minderheit, Mob, Rowdys, Rechtsradikale - früher hieß es noch: Konterrevolutionäre…

Aber die Minderheit hat es damals geschafft. Gleichermaßen sind Ost und West auf den Beinen. München, Hamburg neben Magdeburg und Bautzen. In Dinslaken und Oberhausen wurde für die nächsten Spaziergänge ein altes Lied kopiert:

Wer Gott folgt riskiert seine Träume, setzt eigene Pläne aufs Spiel.
Auch als Verlierer kommt ihr nicht zu kurz. Gott bringt euch an sein gutes Ziel.

Vertraut auf den Herrn für immer, denn er ist der ewige Fels.

Die Mächtigen kommen und gehen, und auch jedes Denkmal mal fällt.
Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht, dem sichersten Standpunkt der Welt.

(www.evangeliums.net/lieder/lied_wer_gott_folgt_riskiert_seine_traeume_vertraut_auf_den_herrn_fuer_immer.html)

Theo Lehmann und Jörg Swoboda publizierten 1982, vor genau vierzig Jahren, diese Zeilen und Melodie, die gläubigen Jugendlichen in der DDR Kraft und Zuversicht gaben.

Übrigens: Die Montagsdemonstrationen begannen damals oft in und vor Kirchen und christlichen Gemeindehäusern nach gemeinsamen Liedern und Gebeten. Dann folgten, so könnte man heute sagen: „Gebetsspaziergänge“. Eine Idee für heute: Spaziergänge mit Gebetspausen – vielleicht nicht alle, aber die Christen. Lieder singen und  Psalmen lesen – Andacht auf der Straße mit der Bibel in der Hand - geschützt durch den GG-Artikel „Religionsfreiheit“.

Und am Ende bleibt die Hoffnung und bleibt das Gebet:
Gott segne unser Land!

„Gott sei uns gnädig und segne uns; er lasse uns sein Antlitz leuchten, dass man auf Erden erkenne seinen Weg, unter allen Heiden sein Heil. 4 Es danken dir, Gott, die Völker; es danken dir alle Völker.
 Die Völker freuen sich und jauchzen, dass du die Leute recht richtest und regierest die Leute auf Erden. Es danken dir, Gott, die Völker; es danken dir alle Völker.
 Das Land gibt sein Gewächs. Es segne uns Gott, unser Gott. Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!“ Psalm 67

KW 2022-01 Die Blume welkt oder der Israelhass der Intellektuellen

Jedes Jahr veröffentlicht das in den USA ansässige Simon-Wiesenthal-Center eine Liste der „Zehn schlimmsten antisemitischen / antiisraelischen Verurteilungen (“Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“). Die Übersicht fürs Jahr 2021 nennt auf Position 7 den Deutschen Dr. Michael Blume, so genannter „Antisemitismus-Beauftragter“ des Landes Baden-Württemberg.

Die erste Frage: Wie kann das sein? Blume in einer Liste mit Israelfeinden wie Iran, Hamas und anderen.  global_anti-semitism_2021_top_ten.pdf (wiesenthal.com)

„Der gebürtige Schwabe habe seit 2019 anti-jüdische, anti-israelische und konspirative Twitter-Accounts geliked und Beiträge weiterverbreitet. Unter anderem wird ihm vorgeworfen, die Stadt Freiburg im Breisgau nicht aufgerufen zu haben, ihre Städtepartnerschaft mit dem iranischen Isfahan zu beenden. In Isfahan wird wie in fast allen größeren Städten der Islamischen Republik jedes Jahr am Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan der ‚Al-Kuds-Tag‘ zelebriert, eine von Ayatollah Khomeini eingeführte Aktion, in der staatsoffiziell gegen den Staat Israel gehetzt wird.“ (tagesschau.de 2021-12-29).

Blume erscheint als schillernde Figur im Geflecht islamischer Vereine und muslimischer Aktivisten. Er betont seine christlich-islamische Ehe, er gilt als Mitgründer der inzwischen aufgelösten christlich-islamischen Gesellschaft (CIG) und organisierte laut Wikipedia im Jahr 2000 das erste jüdisch-christlich-islamische „Abrahmsfest“. Dessen ungeachtet oder gerade deshalb ist Blume gern gesehener Referent in christlichen Gemeinden und Vereinen.

Doch nun nennt das Wiesenthal-Center Blume in der aktuellen Antisemiten-Liste. In den Jahren zuvor standen da bereits der Journalist Jacob Augstein, der Merkel-Vertraute und deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen und der Autor Thilo Sarrazin. Es geht dem Wiesenthal-Center weniger um die kleinen Israelhasser, die bei „Al-Kuds-Demos“ in Berlin krakeelen oder namenlose Nazi-Fans, die in der Schule auf dem Klo ein Hakenkreuz malen. Vielmehr werden die meist linken Intellektuellen genannt, die in den Medien und der Politik Meinungsführer sind: Israel wird das Existenzrecht abgesprochen, Apartheid vorgeworfen, der Zionismus als Rassismus verurteilt.

So schrieb der schwedische Schriftsteller Henning Mankell: „Israel wird es genauso ergehen wie Südafrika unter der Apartheidzeit. Die Frage ist nur, ob die Israelis Vernunft annehmen werden und freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird. Die Frage lautet als nicht ob, sondern wann es geschieht. Und natürlich auf welche Weise.“

Jostein Gaarder, Autor des weithin bekannten Buches „Sofies Welt“, äußerte sich so: „Es gibt keine Umkehr. Es ist an der Zeit, eine neue Lektion zu lernen: Wir erkennen den Staat Israel nicht länger an. Wir müssen uns nun an den Gedanken gewöhnen: der Staat Israel in seiner jetzigen Form ist Geschichte. Wir glauben nicht an die Idee eines von Gott auserwählten Volkes. Wir lachen über die Hirngespinste dieses Volkes und weinen über seine Untaten. Als Gottes auserwähltes Volk zu handeln ist nicht nur dumm und arrogant, sondern ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir nennen es Rassismus.“ (WELT 19-09-2009)

Das ist die Sicht der Intellektuellen, der Linken in Deutschland und in Europa. Wenn der Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass erklärte, Israel sei die größte Gefahr für den Weltfrieden, dann wird das doch stimmen. Und so wird der heimliche und unheimliche Antisemitismus und Israelhass befördert. Denn, so muss der schlichte Zeitgenosse denken, wenn solche intellektuellen Köpfe Israel verachten und verurteilen, dann bin ich doch mit meiner Abneigung gegen Juden und Israel auf der richtigen Seite. Und so ist es hilfreich und wegweisend, dass dort genauer hingeschaut wird. Auch bei selbsternannten „Israelfreunden“ hinter die Kulissen geblickt wird. Das Simon-Wiesenthal-Center hat es getan. Danke! Weiter so!

Der Prophet Jesaja erinnert und mahnt: „Siehe, zu Spott und zuschanden sollen werden alle, die dich hassen; sie sollen werden wie nichts, und die Leute, die mit dir hadern, sollen umkommen. Wenn du nach ihnen fragst, wirst du sie nicht finden. Die mit dir hadern sollen werden wie nichts und die wider dich streiten, sollen ein Ende haben.“ (Jesaja 41,11f).

Und noch dies – es passt auch ins Bild „demokratischer“ Meinungsmacher:
Die Achse des Guten gegen YouTube – Komplette Kanallöschung

„Gestern hat YouTube den von „Die Achse des Guten“ auf der Plattform betriebenen Kanal mit sämtlichen Inhalten gelöscht. Darunter knapp 200 „Indubio“-Podcasts und eine sehr große Anzahl von „Broders Spiegel“.

Am 22. Dezember 2021 hat YouTube den von „Die Achse des Guten“ auf der Plattform betriebenen Kanal mit sämtlichen Inhalten gelöscht. Darunter knapp 200 „Indubio“-Podcasts und eine sehr große Anzahl von Kommentaren von Henryk M. Broder („Broders Spiegel“). Einer der reichweitenstärksten politischen Blogs („Der einflussreichste deutsche Autoren-Blog“ laut Berliner Zeitung) der Republik wurde damit einfach abgeschaltet. Haben die „Richtlinien“ des Quasi-Monopolisten YouTube (Google) Vorrang vor der Meinungs-, Presse-, und Wissenschaftsfreiheit?“ (achgut.com 2021-12-23).

Dem streitbaren Juden Broder, Kind KZ-Überlebender, wird der Mund verboten, weil er nur zu oft unbequeme Fragen stellt und ehrliche Antworten gibt. Weil er in seinen Büchern die Scheinheiligkeit der deutschen „Erinnerungskultur“ anprangert („Vergesst Auschwitz!“) und das Einknicken angesichts der Islamisierung Europas beschreibt („Hurra, wir kapitulieren!“).

Gott segne unser Land!


KW 2021- 52 – EKD-Ratsvorsitzende meldet sich zum Weihnachtsfest

Die kürzlich gewählte neue EKD-Ratsvorsitzende Kurschus gibt der Tageszeitung DIE WELT ein ausführliches Interview. Schon interessant, wie sie der Staatsdoktrin folgt und dabei theologische Schräglage durchblicken lässt.

WELT: In vielen Kirchen werden dann also die Impfzertifikate geprüft.

Kurschus: Ja, das ist nötig. Etliche Gemeinden lösen das über Voranmeldungen und lassen sich vorab die Impfzertifikate schicken.

WELT: Gibt es schon Beschwerden von Ungeimpften, die Kirche verwehre ihnen den Zugang zu Gottes Altar?

Kurschus: Ja, einzelne solcher Meldungen gibt es. Das Argument lautet: Jesus breite seine Arme für alle aus, da dürften wir doch niemanden ausschließen. Darauf antwortete ich: Gerade weil Jesus alle einlädt, muss sich jeder und jede Einzelne so verhalten, dass wirklich alle kommen können – auch die besonders Gefährdeten, ohne sich einem erhöhten Risiko auszusetzen. Wer also darauf pocht, es sollten doch alle kommen können, muss auch selber alle im Blick haben und nicht nur sich selbst. Wir wissen längst: Wer sich impfen lässt, schützt auch andere.

WELT: In pietistisch und evangelikal geprägten Gegenden sind die Impfquoten auffällig niedrig, ist der Widerstand gegen Corona-Schutzmaßnahmen auffällig groß, etwa in Teilen Baden-Württembergs, Nordhessens und Sachsens. Was denken Sie darüber?

Kurschus: Der Grat zwischen Gott vertrauen und Gott versuchen ist sehr schmal. In der biblischen Versuchungsgeschichte führt der Heilige Geist Jesus nach seiner Taufe in die Wüste und konfrontiert ihn mit dem Versucher. Der lockt ihn mit der Frage: Stürz dich von der höchsten Zinne des Tempels, Gott hat versprochen, dass seine Engel dich auffangen. Dir wird also nichts passieren. Das weist Jesus entschieden zurück. Es hieße, Gott zu versuchen. Gott vertrauen könnte bedeuten, dass wir alles tun, was uns eigene Vorsicht und vernünftige Erkenntnisse der Wissenschaft raten – schließlich ist auch die Vernunft eine Gabe Gottes –, wohl wissend, dass unser Leben letztlich in Gottes Hand liegt.“ (WELT 2021-12-22).

https://www.welt.de/politik/deutschland/article235797536/EKD-Chefin-Annette-Kurschus-Die-Verletzlichkeit-ist-offenbar-nicht-das-Ende-im-Gegenteil.html

Im Leserforum äußert sich ein Kritiker:

"Wir wissen längst: Wer sich impfen lässt, schützt auch andere." Nein Frau Kurschus, das ist nicht nur schon lange überholt (auch wenn es immer wieder gesagt wird), es ist auch unverantwortlich! Wir wissen alle seit Monaten, dass eine Impfung nicht vor Ansteckung, jedoch (statistisch) vor einem schweren Verlauf der Krankheit, bewahrt. Damit schützt man primär nicht die "anderen" sondern lediglich das Gesundheitssystem vor Überlastung (was legitim sein kann). Wesentlich ist aber: Andere schützten Sie nur mit der Einhaltung der AHA-Regeln und konsequentem Testen! 2G erfüllt diesen Anspruch nicht, im Gegenteil! Die Gläubigen in Sicherheit zu wiegen, wo es keine Sicherheit gibt, ist eine vorsätzliche Falschinformation.

Es sind ja noch nicht einmal Kranke, die mit 2G draußen bleiben müssen. Wir reden über Gesunde, die aufgrund der Corona-Politik ausgesondert werden. Und theologisch schräg wird es, wenn Jesu Versuchung durch den Teufel gegen Ungeimpfte herhalten muss. Zu Millionen Menschen rings um den Globus hat nicht der Teufel gesprochen, sondern sich der Verstand gemeldet. Kaum jemand bestreitet die Existenz von Corona, im Ursprung das Wuhan-Virus. Viele kennen Erkrankte im Umfeld und erkennen zugleich, dass weniger der Lebensschutz, sondern Politik im Vordergrund steht. Das hat rein gar nichts mit der Versuchung Jesu zu tun! Da wollte der Teufel den Heiland mit Bibelworten in die Irre führen – mit dem Ziel, dass Jesus seine Herrschaft nicht antritt, sondern den Teufel anbetet. Wäre Jesus der Versuchung erlegen, wäre die Welt in des Teufel Hand gekommen. Hier die Parallele zu Impfkritikern zu ziehen, ist nicht nur schräg, es ist absurd!

Mit Spritzen wollen Politiker Leben schützen, gar die Welt retten. Dagegen heißt die Weihnachtsbotschaft: Die Welt ist gerettet – durch Jesus! DAS hätte die Ratsvorsitzende im WELT-Interview zu Protokoll geben können. Und dazu das Wort Jesu, das für 2022 Jahreslosung sein wird:

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh 6,37)

 www.gott-segne-unser-land.de


KW 2021- 51 Das Volk steht auf 1989 – Weihnachten 2021

Die Erinnerungen gehen zurück: Weihnachten 1989 in der DDR. Montagsdemonstrationen und Bürgerproteste hatten das Land verändert. Im Oktober war Honecker gestürzt worden. Im November stürzte Gott die Mauer. Im Dezember wandelte sich bei den Demonstrationen der Ruf „Wir sind das Volk“ zur Forderung „Wir sind EIN Volk“.

Doch nun mündeten die Adventswochen in die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel. Das Volk verschwand von den Straßen und feierte daheim. Die Sorge in den Bürgerbewegungen wuchs: Werden besinnliche Wochen im Kreis der Familie und die Freude über die neuen Freiheiten den Bürgerprotest abflauen lassen? Noch war die SED-Herrschaft nicht gebrochen. Noch gab es den Machtapparat der STASI und die Foltergefängnisse. Noch standen Hundertausende Sowjetsoldaten in der DDR, dazu gab es die Volksarmee und die Kampfgruppen in den Betrieben. Wird der Staat die Feiertagsruhe nutzen und die SED-Herrschaft  wieder festigen? Werden die Demonstrationen im Januar weitergehen? Wird der Widerstand auf Straßen und Plätzen wieder die alte Kraft gewinnen? Es wird darauf ankommen, die Massen wieder zu wecken und denen in (Ost)Berlin Druck zu machen und das sozialistische Experiment endlich zu Grabe zu tragen, so die Gedanken damals.

Und heute?

Wieder sind Zehntausende auf der Straße „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“.

Was zaghaft in Sachsen und Thüringen begann, hat inzwischen das ganze Land erfasst. Spaziergänge, Bürgerproteste und Demonstration von Hamburg bis Dresden, von Berlin bis München. Wie damals werden die Menschen auf der Straße in die rechte Ecke gestellt: Mob, Rowdys, Randalierer! Und schauen wir genau hin, sind es nicht dieselben Leute: die damalige SED-Genossin Petra Köpping (heute SPD-Ministerin in Sachsen), SED-Genosse Andreas Geisel (heute SPD-Innensenator in Berlin), die Stasi-IM „Victoria“ Anetta Kahane, die nach der ganzen Härte des (Rechts)Staates rufen, der längst ein „Linksstaat“ geworden ist? Sie lassen Knüppelhorden los, die friedliche Rentner, besorgte Menschen und Familien mit Kinderwagen von der Straße drängen und niederschlagen. Sogar der UN-Folterbeauftragte hatte sich Herbst angesichts der Polizeigewalt in Berlin zu Wort gemeldet. Der Staat fürchtet sich vor dem Volk.

Übrigens: Auch damals waren wir wenige mit dem Ruf „Wir sind das Volk“. Millionen im Volk huldigten weiter angstvoll oder gleichgültig den Oberen. Endlos die „Grußadressen der Werktätigen“ an die SED-Partei- und Staatsführung mit der Forderung den „Feinden des Sozialismus“ und der „Konterrevolution“ energisch zu begegnen. Die Massen waren erst munter, als es das DM-Begrüßungsgeld gab. Aber so sind die Leute. Das darf die wenigen mit Durchblick und Klartext nicht hindern, Unrecht zu benennen und für Wahrheit und Freiheit kompromisslos einzutreten.

Pfarrer Theo Lehmann erinnerte sich an die turbulenten Tage nach dem Mauersturz und an die aufregenden Weihnachtstage damals 1989: „An das eigentliche Weihnachtsfest kann ich mich deshalb auch nicht mehr erinnern. Wohl aber an meine Weihnachtspredigt, die ich in der Chemnitzer Lutherkirche gehalten habe. Es ging um das Kapitel 3 der Offenbarung und das Thema: ‚Wach auf!‘, und ich sagte unter anderem ‚Freiwillig hat die SED uns keinen Millimeter Freiheit eingeräumt. Deshalb müssen wir wachsam sein! Wachsam, damit die nie wieder die Macht kriegen, egal unter welchem Namen sie auftreten.“

Friedliche Revolution – die zweite?

Weihnachten 2021 sind angesichts der zunehmenden Gewalt von oben „jetzt darf es keine Tabus mehr geben“ und der Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte für Demos nur eine kurze Pause geben. Besser gar keine. Nach der großen Demo in Hamburg am 18.12. mit über 15.000 steht im Internet die Info:

„Am 08.01.2022 findet ab 15:00 mit Startpunkt Kunsthalle (HH Hbf) die Folgeveranstaltung statt. - Der Zug gestern war absolut friedlich und bestand, wie selbst die Polizei konstatierte, mehrheitlich aus Anhängern des ‚bürgerlichen Milieus‘.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article235750744/Corona-Demo-in-Hamburg-Wir-haben-wahrscheinlich-alle-einfach-Angst.html#Comments

Die Bürgerbewegung darf nicht schweigen. Und die Kirchen müssen ihre Türen weit öffnen: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!“. Denn Jesus spricht: „Kommt her zu mir alle!“ In der Politik heißt es immer wieder „Zeichen setzen“. Die Kirchen können dieses Zeichen setzen: Wir lassen uns vom Staat nicht Weihnachten nehmen!“ Jeder ist willkommen, getestet, genesen, genervt – geimpft und ungeimpft. Man wird sehen, ob die Knüppelknechte, Rollkommandos und Wasserwerfer aufgeboten werden.

Allen Menschen ist die frohe Botschaft auszurichten:

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

Gott segne unser Land!