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Herzlich willkommen!

Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

KW 2020-38 „Querdenken“ – Stuttgart, Berlin, Hannover, München usw.

Inzwischen sind jedes Wochenende Zehntausende auf der Straße, Menschen, die „querdenken“. Es sind Leute, die nachdenken und fragen: Wohin geht die Reise? Wohin driftet die Demokratie angesichts einer politischen „Panikdemie“ mit vielen Einschränkungen unserer Freiheit und der Zerstörung vieler wirtschaftlicher Existenzen  

In zahllosen privaten Aufnahmen von „Querdenken“-Demonstrationen ist zu sehen: Polizei knüppelt Demonstrierende, ringt Wehrlose zu Boden, bricht angemeldete Demonstration ab und jagt Menschen auseinander.

„Ich hörte einen Zyniker scherzen: ‚Ob eine Demo heute von Linken ist oder von normalen Leuten, erkennst du daran, ob die Demonstranten auf die Polizei einschlagen oder andersrum.‘“

Dushan Wegner, Publizist auf Twitter am 5. September (zit. JF 2020-09-11)

Es ist bisher nicht bekannt, ob auch nur ein Polizist oder eine Polizistin, die bei den Gewalttagen zum G20-Gipfel in Hamburg 2017 oder bei den Feuernächten jüngst in Leipzig die Demokratie geschützt haben, vom Bundespräsidenten empfangen wurden oder von den Blockparteien im Bundestag gefeiert wurden.

Merkel muss weg! Und für Steinmeier ist eine Amtszeit mehr als genug! Unvergessen sind die Kranzniederlegung am Grab von Arafat und die Grüße fürs iranischen Mullah-Regime im Namen Deutschlands.


KW 2020-37 BERLIN „Marsch für das Leben“ – 19. September 2020

Der „Marsch für das Leben“ hat Tradition. Auch 2020 rufen der Bundesverband Lebensrecht und andere zur Demo nach Berlin. Es ist bislang nicht bekannt, dass die „christliche“ Bundeskanzlerin ein Grußwort sandte und der immer moralisierende Bundespräsident sich einreihen wird. Unterstützung seitens der offiziellen Kirchen? Meist Fehlanzeige! Bedford-Strom und Genossen müssen Menschenleben auf dem Mittelmeer retten - Leute, die sich wissentlich in Gefahr begeben.

Kinder im Mutterleib zu schützen, ist demnach nicht die Aufgabe leitender Berufschristen. Zum genauen Überblick, wer sich nicht äußert und wer doch:

www.bundesverband-lebensrecht.de/grussworte2020

Tatsache ist: Nicht das Mittelmeer, sondern der Mutterleib ist der lebensgefährlichste Ort auf dem Globus!

Kürzlich regte der Bundespräsident einen Volkstrauertag für jene Toten an, deren Ableben irgendwie mit dem Wuhan-Virus in Verbindung gebracht werden kann. „Mit Corona“ verstorben, heißt es nebulös. Laut Staatsstatistik seit Anfang des Jahres etwa 9.300. Für rund 100.000 Abgetriebene jedes Jahr gibt es keinen staatlichen Gedenktag, keine Grußworte, keine Tränen.

Wobei: Tränen vergießen jene, die zu militanten Gegendemos aufrufen und die rote Front mobilisieren. Sie geifern in tränenreichen Wutattacken, weil Deutschland (zunächst) nur 150 Kinder aus dem abgefackelten Lager Lesbos aufnimmt. Lebensfeinde (und Lebensfeindinnen und Lebensfeindixe) rufen im Internet zu Blockaden auf und zu Störungen der Demo für das Leben. Welche Heuchelei!

Wer Kinderleben retten will, reiht sich beim Marsch für das Leben ein.

Ablauf am Samstag, den 19. September 2020

Beginn um 13:00 Uhr mit der Kundgebung am Brandenburger Tor

Anschließend gemeinsamer Marsch für das Leben durch Berlin. Die Wegstrecke ist maximal 3 km lang und barrierefrei.

Im Anschluss findet ein Ökumenischer Gottesdienst statt. Die Veranstaltung endet gegen 17:30 Uhr.

„Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte und für sie betete. Die Jünger aber wiesen die Leute zurecht. Doch Jesus sagte: Lasst die Kinder und hindert sie nicht, zu mir zu kommen! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich. Dann legte er ihnen die Hände auf und zog von dort weiter.“ Matthäus 19,13-15


KW 2020-36 Fünf Jahre „Herrschaft des Unrechts“

„Wir schaffen das.“ Die Tragweite dieses Satzes hat Bundeskanzlerin Merkel damals sicher nicht überblickt. Ausgesprochen am 31. August 2015, ist „wir schaffen das“ zum Inbegriff einer der größten politischen Fehlleistungen unserer Zeit geworden. Horst Seehofer sprach in einem lichten Moment von der „Herrschaft des Unrechts“. Robin Alexander schrieb als Protokoll der verhängnisvollen Ereignisse im September 2015 das Buch „Die Getriebenen“.

Mehr als zwei Millionen „Flüchtlinge“ sind inzwischen ins Land geströmt. Sicher auch einige wirklich Verfolgte darunter, für die ein großzügiges Recht auf Asyl gewährt wird.  Es ist grundgesetzlich garantiert, nicht zuletzt in schmerzvoller Erinnerung an die Hitlerzeit. Es war freilich nie gedacht für eine „Lawine“ (Wolfgang Schäuble): Überwiegend Jugendliche und junge Männer aus Afrika und Asien.

„Eines hat Angela Merkel geschafft: Sie hat mit ihrer Entscheidung unser Land verändert, das heute tiefer gespalten ist als je zuvor. (…) Es gibt heute nicht weniger, sondern noch mehr Schulen, in denen die Mehrheit der Kinder allenfalls gebrochen Deutsch spricht, noch mehr verzweifelte Lehrer, die nicht wissen, wie sie unter diesen Bedingungen unterrichten sollen. Es gibt noch mehr Wohnbezirke, in denen die Infrastruktur verfällt, die Menschen einander fremd sind und sich unsicher fühlen.“

Sahra Wagenknecht von der Linkspartei am 31. August auf n-tv.de
(zit. JF 2020-09-04)

Der Begriff „Messermord“ fand Eingang in unsere Sprache und Multikultur. Wir denken mit Schmerzen an die seit 2015 ermordeten Mädchen und Männer und die vielen Terroropfer. Wir erinnern an zehntausende durch Vergewaltigung Traumatisierte und weitere ungezählte Opfer von Raub und Gewalt.

Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Weihnachtsansprache des tschechischen Präsidenten Miloš Zeman, 27.12.2015

Es bleibt: Merkel muss weg!


KW 2020-35 Offener Brief von Pastor Uwe Holmer

Die Welt wird untergehen, das steht in der Bibel. Die Gemeinde der wahrhaft Gläubigen wird bleiben. Selbst die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden. Das steht auch in der Bibel. Ob die Instanz der offiziellen Kirchen überlebt, ist nicht ausgemacht. Pastor Uwe Holmer, bekannt durch die zeitweilige Aufnahme von Erich und Margot Honecker, schreibt voller Sorge einen offenen Brief:

 

"Herrn Ratsvorsitzenden der EKD
Landesbischof Bedford-Strohm
Herrnhäuser Str.12
30419 Hannover

 

Verehrter Herr Ratsvorsitzender,

diesen Brief schreibe ich Ihnen in Bevollmächtigung durch die Bekenntnisschrift „Augsburger Konfession“.

Dort heißt es im Artikel 28:„Wo das geistliche Regiment etwas gegen das Evangelium lehrt oder tut, haben wir den Befehl, dass wir ihm nicht gehorchen. “Die Verfasser beriefen sich dabei u.a. auf Gal. 1,8.: „Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.“  In „Idea Spektrum“ las ich, Sie vermuten als Grund für die rasant wachsende Zahl der Kirchenaustritte die Individualisierung der Gesellschaft. Doch der Grund liegt viel tiefer. Die Evangelische Kirche selbst ist schuld. Sie hat die ihr aufgetragene Botschaft verraten.

Von der Bischofsebene über die Synoden bis hin zu großen Teilen der Pfarrerschaft geben Sie den Menschen eine nur innerweltliche Botschaft, die andere aber auch bieten können. Wie man aber Frieden mit Gott bekommt und getrost sterben und in den Himmel kommen kann, sagen Sie den Menschen nicht. Dadurch machen sie sich letztlich überflüssig. Die Mehrheit der ausgetretenen Gemeindeglieder ist an ihrer Kirche verzweifelt. Als ich1955 ordiniert wurde, musste ich mich verpflichten, dass ich meinen Pastorendienst gemäß der Heiligen Schrift und den lutherischen Bekenntnisschriften ausüben werde. Ich habe dementsprechend gearbeitet. Es hat sich bewährt, gemäß den 3 soli Luthers zu arbeiten: allein die Schriftentscheidet in Lehrfragen, allein die Gnade Gottes ist der Grund, uns unsere Sünden zu vergeben, und allein der Glaube bringt uns in Verbindung mit Gott. Ich habe als Landpastor darum gerungen, dies den Menschen anschaulich zu predigen. Ich habe einfach die Gnade Gottes verkündigt und wie wir sie im Glauben ergreifen können: „Dir sind Deine Sünden vergeben.“ Und Menschen erlebten: “Wenn wir unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“(1Joh.-Brief 1,9).

Und siehe da! Dieses Angebot des Evangeliums wurde lebendig in den Herzen vieler Menschen, gab Gewissheit der Vergebung und machte sie frei und froh. Denn„ wo Vergebung der Sünden ist, ist auch Leben und Seligkeit. “Die Folge: Die Zahl der Gottesdienstbesucher nahm zu. Die Bibelwochen in den Dörfern mussten in Gasthaus-Säle verlegt werden. Und frühere Konfirmanden sagten mir bei goldenen Konfirmationen: „Herr Pastor, Sie haben uns geprägt.“ Dabei habe ich nur nach dem Maßstab der Heiligen Schrift gearbeitet. Für mich war klar: Ich sollte so predigen, wie Jesus es von seinen Jüngern verlangt hat. Und ich kann Ihnen bezeugen, dass das Menschenherzen getroffen und sie zu frohen Jüngern Jesu gemacht hat. Solche Menschen denken nicht im Entferntesten daran, ihre Kirche zu verlassen. Was ich dagegen im Studium von Bultmann gelesen habe, habe ich mit Überzeugung abgelehnt, wie auch die Mehrheit meiner Kommilitonen (1948-55). Auch die Bischöfe, die zum großen Teil noch aus der Bekennenden Kirche kamen, haben Bultmann keine große Beachtung geschenkt. Sie scheinen gehofft zu haben, dass diese extreme Bibelkritik im Sande verlaufen würde. Das war jedoch ein Irrtum. Inzwischen höre ich von vielen Theologen nur Predigten über unsere immanente, irdische Welt.

Wunder seien Mythen, seien so nicht geschehen. Nach Bultmann müssen Sie „existential“ gepredigt, auf unsere irdische Existenz hin, ausgelegt werden. Das musste zu einem fast gnadenlosen Moralismus führen. Dass es einen Himmel gibt und wir berufen sind, dorthin zu kommen, hört man bei ihnen nicht. Bultmann hatte sogargeschrieben, dass wir Menschen „gezeugt werden und aufwachsen und sterben wie die Tiere“. Diesen Satz nehme ich Prof. Bultmann übel. Er weiß doch, dass der Mensch das einzige Wesen ist, welches weiß, dass es sterben muss. Und dieses Wissen begleitet ihn sein Leben lang und mahnt sein Gewissen, verantwortlich vor seinem Schöpfer zu leben. Mit zunehmendem Alter wird das stärker. Wer lehrt, der Mensch sterbe wie ein Tier hat keine biblische Botschaft für uns Menschen. Der Altbischof Ulrich hatte das vor ein paar Jahren inhaltlich übernommen. In einer Osterbetrachtung schrieb er: Der „Leib Jesu sei im Grab verwest wie alle Leiber verwesen.“ Das, verehrter Herr Ratsvorsitzender ist die Ursache dafür, dass so viele Menschen der Kirche den Rücken kehren. Die EKD kann keine Glaubensfreude und keine lebendige Hoffnung mehr bieten, weil sie rationalistischen Irrlehren anhängt. Die Welt quillt über von Sünde, von Hass und Streit, von Krieg und Gottlosigkeit. Sie brauchte so dringend das Angebot von Gnade und Vergebung durch Kreuz und Auferstehung. Nur dadurch wird glaubhaft, was Jesus sagte: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“.

Doch diese Botschaft ist unserer Kirche abhandengekommen, von ihr selbst verworfen. Menschen sind mit Recht zutiefst enttäuscht, wenn ihnen diese wichtigste aller Botschaften vorenthalten wird. Pfarrer Steffen Reiche hat recht: Unsere Kirchen sind leer gepredigt. Das Pauluswort in 1.Korinther 15 stimmt – und die EKD beweist es sich selbst: Wir wären die elendesten unter den Menschen, wenn Christus nicht auferstanden wäre. Dann wäre auch die Predigt vergeblich und auch unser Glaube(1.Korinther 15,14).Es ist verheerend und entmutigend für Gemeinden und für Prediger, wenn sich ein „Evangelium“ Bahn bricht, das keines mehr ist, weil es nur für diese irdische Welt gilt. Ich sage Ihnen: Sie nehmen den Menschen die lebendige Hoffnung, gerade in der letzten Phase des Lebens, wenn Sie ihnen unterschlagen. Dass Jesus ewiges Leben geben will. Eine Kirche, die nichts von der Ewigkeit predigt, hat nichts Wesentliches mehr zu sagen. Die biblische Botschaft der Auferstehung Jesu ist so gewiss, dass die Apostel für sie ihr Leben gegeben haben. „Jesus lebt –mit Ihm auch ich, Tod, wo sind nun deine Schrecken,“ das ist die Botschaft Jesu und seiner Apostel. Nicht aber die Botschaft der „modernen“ Vernunftapostel, die glattweg die Auferstehung Jesu leugnen. Verehrter Herr Ratsvorsitzender, ich hätte dies alles nicht geschrieben, wenn ich nicht noch Hoffnung in meinem Herzen hätte.

Folgende Grundgedanken möchte ich Ihnen zurufen:

1.Wir, die wir die Kirche finanziell und geistlich tragen, können und sollen fordern, dass vakante Pfarrstellen nicht weg-rationalisiert, sondern neu besetzt werden. Das mag eine finanzielle Herausforderung sein, sollte aber glaubens-mutig angegangen werden.

2.Das heißt auch, dass Absolventen der staatlich anerkannten Freien Theologischen Hochschulen den universitär und kirchlich ausgebildeten Absolventen gleichgestellt werden und sich auf einen Dienst in einem Pfarramt bewerben können.

3.Geben Sie den Gemeinden ihr Recht zurück, „alle Lehre zu beurteilen und Lehrer, d.h. Prediger, zu berufen und abzuberufen.“ Nicht die Konsistorien, sondern die Gemeinden haben dieses Recht – so wahr Luther das gefordert hat und wir „Evangelisch-Lutherische“ Kirche sind. 

4.Nur, wer an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn glaubt, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist, kann ohne innere Verkrampfung das Glaubensbekenntnis der Gemeinde mitsprechen. Ohne diesen Glauben ist es Heuchelei.

Dies schreibe ich in großer Sorge um unsere Evangelische Kirche,

Ihr Uwe Holmer"

Es bleibt: Merkel muss weg …

… und den treuen Heinrich kann sie mitnehmen!