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KW 2020-32 Covid-19-Katastrophe oder Corona-Wahn?

Die staatlichen Behörden und die staatstreuen Medien drehen so richtig hoch: Die zweite Welle, die dritte Welle. Oder besser Dauerwellen? Es wird eingeheizt und Angst gemacht. Maskenpflicht! Bußgelder! Zwangstest! Covid-19-Katastrophe, Corona-Pandemie, Masseninfektionen.

Dabei ist die Lage ziemlich entspannt. Die Groß-Demo gegen Rassismus in Berlin vor Wochen brachte der deutschen Hauptstadt kein Massensterben. Die „Party-Gäste“, die seit Wochen jedes Wochenende in Stuttgart, Frankfurt, Köln und anderswo feiern sind auch alle noch am Leben und sogar auf freiem Fuße. Infiziert ist nicht krank. Krank ist nicht gleich Krankenhaus. Und Krankenhaus ist noch lange nicht tot. Ein beherzter Bürger schrieb am 7. August mittags dem Ministerpräsidenten Markus Söder:

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Herrn Ministerpräsident Markus Söder

 Sehr geehrter Herr Söder,

in ganz Deutschland sind heute 229 Personen wegen Covid-19 klinisch in Behandlung (https://www.intensivregister.de/#/intensivregister?tab=laendertabelle ).

Bitte, legen Sie eine Statistik darüber vor, wieviele Menschen in diesem Jahr wegen Covid-19 klinisch behandelt wurden.

Ihre geschätzte Antwort möchte ich ins Internet stellen unter www.fachinfo.eu/soeder.pdf. Dieses Schreiben kann verbreitet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Auf der Berliner Groß-Demo für Freiheit war auf dem Plakat einer Teilnehmerin zu lesen: „DENKpflicht statt MASKENpflicht!“ Da kann jeder sich selbst seines Verstandes bedienen. Das übrigens war der Grundgedanke der Aufklärung in Europa

Ergänzend noch das: „Gefährliche Erreger: 400.000 bis 600.000 Patienten infizieren sich in Deutschland jedes Jahr neu mit Krankenhauskeimen - und 10.000 bis 20.000 versterben daran, wie eine aktuelle Schätzung zeigt. Insgesamt ist die Krankheitslast der fünf häufigsten im Krankenhaus erworbenen Infektionen bei uns sogar größer als im EU-Durchschnitt.“ (zit. focus 2019-11-18)

Noch Fragen? Covid-19-Katastrophe oder Corona-Wahn?


KW 2020-31 Klimakatastrophe fällt aus

Es ist Sommer. Hochsommer. Die Hundstage beschenken uns mit heißen Tagen und milden Nächten. Hundstage haben nichts mit Affenhitze zu tun und erst recht nicht mit dem Klimawandel. Schon den alten Römer nannten die Wochen von Ende Juli bis Ende August Hundstage – nach dem Sternbild „Großer Hund“ im Zusammenhang mit dem Frühaufgang des Sternes Sirius damals am 26. Juli. Bis zur Stunde erscheint der Sommer 2020 ziemlich normal, nicht zu heiß und nicht zu trocken.

Dennoch schrillen wieder die Alarmglocken der „Klima-Schützer“. Doch gerade in diesen Tagen erklärt ein solcher „Klima-Apostel“ seine Sinnesänderung. Die TAGESPOST titelte am 3. Juli: Klimawandel: US-Umweltschützer vollzieht Kehrtwende.

>>2008 stand er auf der Liste der „Heroes of the Environment“, der „Umwelthelden“, die das Time-Magazine damals kürte. Nach jahrzehntelangem Einsatz für den Umweltschutz veröffentlicht Michael Shellenberger nun sein Mea culpa. Michael Shellenberger, Jahrgang 1971, vielbeachteter Autor von Büchern über den Umweltschutz, sorgt derzeit in den englischsprachigen Medien für Furore. Im Wissenschaftsmagazin Forbes erschien dieser Tage sein Bekenntnis, gemeinsam mit vielen seiner umweltaktivistischen Gefährten die ganze Welt in die Irre geführt zu haben. Shellenberger entschuldigt sich in seinem persönlichen Statement:

 „Im Namen von Umweltschützern überall auf der Welt möchte ich mich offiziell für die Klima-Panikmache entschuldigen, die wir in den vergangenen 30 Jahren erzeugt haben. Der Klimawandel findet statt. Aber er ist eben nicht das Ende der Welt. Er ist noch nicht einmal unser schlimmstes Umweltproblem. Vielleicht klingt es ja merkwürdig, wenn ich all das sage. Schließlich war ich 20 Jahre lang Klimaaktivist und 30 Jahre lang Umweltschützer“.

Nun – da er vom amerikanischen Kongress als Energieexperte eingeladen wurde, „um eine objektive Expertenmeinung abzugeben“, fühle er sich jedoch verpflichtet, sich „dafür zu entschuldigen, wie stark wir Umweltschützer die Öffentlichkeit getäuscht haben“.<<

Im Wochenrückblick der Zeitung PREUSSISCHE ALLGEMEINE notiert Klaus J. Groth erschrocken:

>>Was schreibt der Mann da? Meinte er tatsächlich „Klima-Panik"? Und alle machen mit. Jeder nutzt die Wissenschaft, wie es ihm passt. Allen voran die Weltgesundheitsorganisation und der Weltklimarat. Für Shellenberger haben beide Organisationen „durch wiederholte Politisierung der Wissenschaft" ihre Glaubwürdigkeit verloren. Dann weist dieser abtrünnige Mensch auch noch vollkommen überflüssigerweise darauf hin, dass allem Katastrophengeschrei zum Trotz der Kohlendioxidausstoß in Deutschland, Großbritannien und Frankreich seit den 70er Jahren sinke.<< (zit. PAZ 2020-07-25)

Die Einheitsfront der „Klima-Schützer“ bröckelt. Die „Klima-Pandemie“ reicht nicht mehr, um die Menschen verfügbar in Angst zu halten. Deshalb gibt es nun zusätzlich die „Corona-Panik“.


KW 2020-29 Mit dem Blick von außen: Deutscher Patriotismus

Wer in der untergegangenen „DDR“ mehr wissen wollte als die vom Staat kontrollierten Einheitsmedien propagierten, der versuchte es im Radio mit RIAS und Deutschlandfunk oder mit „Westfernsehen“. Da erklärte Gerhard Löwenthal die Welt und die Zone mit dem Blick von außen. Wer heute im antifaschistischen Deutschland, kurz „DDR 2.0“, mehr wissen will als die Einheitsmeldungen aus dem „Redaktionsnetzwerk“ und den „Öffentlich-Rechtlichen“ propagieren, der muss oft wieder über die Grenze blicken.

Das Internet gibt die Möglichkeit “Neue Zürcher Zeitung“, „Weltwoche“, „Jerusalem Post“ uam. zu lesen. Am 9. Juli erklärte der in Deutschland lebende Asfa Wossen Asserate, Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie, in der „Neuen Zürcher Zeitung“:

„Wissen Sie, ich bin aufgewachsen mit den Worten des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss. Der hat mal auf die Frage nach den Grundlagen des Abendlandes von den drei Hügeln gesprochen, auf denen dieses stehe: Akropolis, Kapitol und Golgota. Griechische Philosophie, römisches Recht und christlicher Glaube. Das sind die Fundamente, auf der unsere Zivilisation begründet ist. Ich würde als viertes Element noch die Aufklärung hinzufügen. …

Sind Sie ein Patriot?

Auf jeden Fall: ein deutsch-äthiopischer. Mit all den Neurosen, die diese Dualität mitbringt. Patriotismus ist für mich ein Menschenrecht. Man muss ihn natürlich vom Nationalismus unterscheiden. Den gilt es entschieden zu bekämpfen.

Haben die Deutschen diese Unterscheidung verstanden?

Sie tun sich bis heute schwer. Wissen Sie, wann ich das erste Mal erlebt habe, dass sich meine Mitbürger selbstbewusst neben ihre Flagge gestellt haben? 2006 bei der Fussball-WM. Diese Angst vor sich selbst, die ist ungesund.

Darin kann auch eine Form des Stolzes liegen.

Die alten Römer pflegten zu sagen: Mach dich nicht so klein, du bist nicht so gross. Ein Deutscher, der auf die Frage nach seiner Herkunft «Ich bin Europäer» antwortet, hat ein Problem. Denn ein Europa, das nur ein Vorwand ist, um das eigene Deutschsein zu überwinden, ist ein totes Europa. Diese Gemeinschaft funktioniert entweder als Europa der Vaterländer oder gar nicht. Unsere Unterschiede sind unser wertvollster Schatz.
(zit. NZZ-2020-07-09)

Wir leben in Zeiten, wo ein äthiopischer Prinz, der in Deutschland seit Jahren eingebürgert ist und perfekt Deutsch spricht, den Deutschen den Stolz auf das Deutschsein erklären muss – in einer Schweizer Zeitung.


KW 2020- 28 „Der Skandal von Bremen“

So titelt das Wochenmagazin idea-Spektrum in der aktuellen Ausgabe den Kommentar auf Seite drei. Hintergrund: Der Bremer Pastor Olaf Latzel. Am 5. Juli hielt er seine vorerst letzte Predigt, um sich dann bis Ende August in den Urlaub zu verabschieden. Bei seinen Kirchenoberen wenig gelitten, hat Latzel inzwischen auch eine offizielle Anklage der Staatsanwaltschaft anhängen. In einem Eheseminar im Oktober 2019, das online gestellt wurde, soll er volksverhetzende Äußerungen von sich gegeben haben.

Im idea-Kommentar heißt es: „Es grenzt an Rechtsbeugung, wie Latzel Aussagen untergeschoben werden, die er gar nicht gemacht hat. So heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft, er habe ‚Homosexuelle generalisierend als Verbrecher bezeichnet‘. Das lässt sich seinem Satz ‚Überall laufen diese Verbrecher rum von diesem Christopher-Street-Day‘ aber schon vom Wortlaut her nicht entnehmen. Die Umstände seiner Äußerung lassen im Gegenteil darauf schließen, dass Latzel nicht ‚generalisierend‘ von Homosexuellen sprach, sondern von den Aktivisten, die ihn und seine Gemeinde attackiert haben.“ (zit. idea-Spektrum 2020—07-08).

In der Tat wurden schon mehrmals Gottesdienste gestört. Mit christenfeindlichen Parolen wurden immer wieder die Kirche und Außenanlagen beschmiert. Von Anklagen gegen diese multikulturellen Demokraten ist bislang nichts bekannt geworden. Ebenso wenig vom Rückenhalt durch die Bremische Kirche oder die EKD. Heinrich Bedford-Strohm und dessen Diener hätten für die Freiheit des Glaubens und die Freiheit der Rede eintreten können und sich vor ihren Glaubensbruder stellen müssen. Denn es ist ein staatlicher Angriff auf die Kirche.

„Es ist peinlich und traurig, wie sich die Bremische Kirche hinter der Staatsanwaltschaft verschanzt – um auf keinen Fall den Gedanken zuzulassen, die Äußerungen könnten angesichts der Anfeindungen gegen ihn einfach menschlich verständlich sein“, hießt es abschließend im idea-Kommentar.

Unglaub und Torheit brüsten sich frecher jetzt als je;
darum musst du uns rüsten mit Waffen aus der Höh.
Du musst uns Kraft verleihen, Geduld und Glaubenstreu
und musst uns ganz befreien von aller Menschenscheu.


KW 2020-27 Kirche ein Kartenhaus

Die Kirche in Deutschland, seit der Reformation in zwei Hauptströmungen geteilt, trägt Land, Volk und Kultur durch die Zeiten. Der christliche Glaube hat wesentlich das Abendland geprägt. Und der Glaube trägt und prägt die Kirche, Protestanten, Katholiken und die freien Gemeinden. „Markenkern“ nennen das die Fachleute. Christus ist Haupt und Mitte der Kirche, so sagt es die Bibel.

Doch diese Mitte ist weg. Christus und die Botschaft vom Kreuz und das Licht des Ostermorgens sind nur noch Beiwerk rot-grüner Weltverbesserungsideologie.

Matthias Pankau, idea-Chef, notiert: „Die EKD verzettelt sich mit gendergerechter Sprache und Seenotrettung.“ Und weiter: „Mitte Juni wurde der YouTube-Kanal von Jana Highholder eingestellt. Die Medizinstudentin, Poetry-Slammerin und engagierte Freikirchlerin (!) war seit 2018 das digitale Gesicht der EKD. Jetzt war Schluss – offiziell aus finanziellen Gründen. Möglicherweise war der Kanal einigen aber auch theologisch zu konservativ. So hatte sich Jana in einem Video in Anlehnung an ein Bibelzitat u.a. für den Mann als Oberhaupt der Familie ausgesprochen.“ (zit idea-Spektrum 2020-07-01).

Helmut Matthies, der frühere idea-Chef, klagt aktuell in der Zeitschrift „Junge Freiheit“: „Was für ein Negativrekord! Im letzten Jahr verließen 270.000 Menschen die EKD und mit 282.668 Personen erstmals noch mehr die katholische Kirche. … Alle Kritik an der Entkirchlichung der Kirche hat nichts bewirkt, weil die Kirchensteuereinnahmen so hoch wie nie sind. So hart es klingt: Erst wenn das Geld knapp wird, dürfte eine Kurskorrektur zu erwarten sein.“ (zit JF 2020-07-03).

Die Kirche hat das Kreuz verloren, die tragende Mitte: Christus. Übrig bleibt ein Kartenhaus, angelehnt an den Zeitgeist. Klima-Rettung, Seenot-Schiffchen und Babysprache mit dem Gendersternchen sind heiße Luft in einem Haus aus billiger Pappe. Bedford-Strohm und dessen Diener samt Kardinal Marx haben mehr Kirche zerlegt als Karl Marx und dessen Nachfolger, rote und rotbraune Sozialisten. Für jene kleine Herde der Jesus-Nachfolger, Brüder und Schwestern im HERRN, bleibt die Bitte im Pfingstlied von Philipp Spitta:

O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer, rühr Herz und Lippen an,
dass jeglicher getreuer den Herrn bekennen kann.

O du, den unser größter Regent uns zugesagt:
komm zu uns, werter Tröster, und mach uns unverzagt.
Gib uns in dieser schlaffen und glaubensarmen Zeit
die scharf geschliffnen Waffen der ersten Christenheit.

Unglaub und Torheit brüsten sich frecher jetzt als je;
darum musst du uns rüsten mit Waffen aus der Höh.
Du musst uns Kraft verleihen, Geduld und Glaubenstreu
und musst uns ganz befreien von aller Menschenscheu.