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Herzlich willkommen!

Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

KW 2020-21 „Wach auf, wach auf, du deutsches Land“

Noch ist die ganze Welt in Schockstarre. Innerhalb weniger Wochen hat sich unser Leben verändert, wie wir uns das vor wenigen Monaten nicht vorstellen konnten, oder? Wollen Politiker wirklich nur Leben schützen? Oder haben sich im Schatten der Virus-Grippe neue Machtinstrumente entwickelt?

Ulf Poschardt begreift: „Aus dem Lockdown ist längst mehr geworden als der Versuch zur Eindämmung einer Pandemie. Er wird zum gesellschaftlichen Experiment hochgefönt, das zeigen soll, was im Falle einer Krise alles möglich ist. Darauf zum Beispiel bestehen die Klimaschützer*Innen. …Sie verdeutlichen, dass diese Allmachtsfantasie des Staates ein schönes Beispiel dafür ist, wie es eben auch gehen kann.“ (WELT-2020-05-12).

Zugleich werden Andersdenkende, die auf die Straße gehen und sich auf Plätzen versammeln, rasch wieder in die „rechte Ecke“ komplementiert, als Nazis, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker diffamiert. Mit „Pack“ muss dann auch niemand reden, da lässt der Staat den Polizeiknüppel und Pfefferspray sprechen.

„Wir erleben derzeit die dritte Polarisationswelle seit 2015. Zunächst die Debatte um Flüchtlinge, dann die Debatte ums Klima, jetzt so eine Art Corona-Polarisierung. Ich warne vor einem übertriebenen Pauschalismus, weil er genau das tut, was wir verhindern wollen. Nämlich die Polarisierung noch einmal voranzutreiben.“ So der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen in der ARD. (zit PAZ 2020-05-22).

Glaubenslied

  1. Wach auf, wach auf, du deutsches Land, du hast genug geschlafen.
    Bedenk, was Gott an dich gewandt, wozu er dich erschaffen.
    Bedenk, was Gott dir hat gesandt und dir vertraut, sein höchstes Pfand;
    drum magst du wohl aufwachen.
  2. Gott hat dir Christum seinen Sohn, die Wahrheit und das Leben,
    sein liebes Evangelion aus lauter Gnad gegeben:
    denn Christus ist allein der Mann, der für der Welt Sünd gnug getan,
    kein Werk hilft sonst daneben.
  3. Du solltest bringen gute Frucht, so du recht gläubig wärest,
    in Lieb und Treu, in Scham und Zucht, wie du solchs selbst begehrest,
    in Gottes Furcht dich halten fein und suchen Gottes Ehr allein,
    dass du niemand beschwerest.
  4. Gott warnet täglich für und für, das zeugen seine Zeichen,
    denn Gottes Straf ist vor der Tür;
    Deutschland, lass dich erweichen, tu rechte Buße in der Zeit,
    weil Gott dir noch sein Gnad anbeut und tut sein Hand dir reichen.
  5. Das helfe Gott uns allen gleich, dass wir von Sünden lassen,
    und führe uns zu seinem Reich, dass wir das Unrecht hassen.
    Herr Jesu Christe, hilf uns nu und gib uns deinen Geist dazu,
    dass wir dein Warnung fassen.

Übrigens: Präsident Trump hat die US-Bundesstaaten zur sofortigen Öffnung von Gotteshäusern aufgefordert. Kirchen und andere Gotteshäuser sind aus seiner Sicht „essenzielle Orte, die essenzielle Dienste anbieten“.

Essenzielle Einrichtungen wie etwa Supermärkte können nach den Coronavirus-Richtlinien der Gesundheitsbehörde in der Pandemie geöffnet bleiben. Trump kritisierte: „Einige Gouverneure haben Alkoholläden und Abtreibungskliniken als essenziell erachtet, aber Kirchen und andere Gotteshäuser außen vor gelassen. Das ist nicht richtig. Ich korrigiere diese Ungerechtigkeit.“

Trump erklärte: „In Amerika brauchen wir mehr Gebete, nicht weniger.“
Und Deutschland? Was fordern Merkel, Steinmeier und Bedford-Strohm?


KW 2020-20 ZWISCHENRUF: Antisemitismus der „Guten“

Die Welt hat ein Problem mit den Juden. Seit biblischen Zeiten bis zur Stunde. Freilich, es ist wichtig, genau hinzuschauen. Für Judenhasser haben die Juden alles Üble gebracht: Die Pest, die Bankenkrise und das Coronavirus, auch den Tsunami von 2004 und „Nine-Eleven“ von 2001. Dafür gibt es den Ausdruck „Antisemitismus“. Doch die Politische Klasse nutzt ganz aktuell und allgemein den Vorwurf „Antisemitismus“ gegen Andersdenkende bei „Corona-Demos“.

Wer in diesen Tagen und an den Wochenenden gegen Corona-Verordnungen protestiert, hat ruckzuck den Vorwurf: Spinner, Irrer und Antisemit! Medienmacher und Politiker übertreffen sich mit solchen Verurteilungen rühriger Bürger, die den vorgeschriebenen Gesichtsschleier nicht als Maulkorb akzeptieren. Von denen da oben ist der „Kampf gegen Antisemitismus“ als „Kampf gegen Rechts“ neu entfacht.

Doch Antisemitismus kommt vielfach von links und von den „Guten“. Denken wir an die gute Frau Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, sie hetzte kürzlich privat auf Twitter gegen „Verschwörungstheoretiker“:

„Mit großer Empörung habe ich gestern die unangemeldete Demonstration einer rechtsextremen und verschwörungstheoretischen Mischpoke in unserer Stadt wahrgenommen.10. Mai 2020 2:29 nachm.“ 529 Retweets – 6004 „Gefällt mir“

„Mischpoke“, ist der abschätzige Begriff für das hebräische Wort „mischpacha“, die (Groß)Familie. Mit dem aufkommenden Antisemitismus wurde es zum Inbegriff für „jüdisches Gesindel“, für „jüdische Sippschaft“ für die „üble Juden“ überhaupt. Frau Rekers „verschwörungstheoretische Mischpoke in unserer Stadt“ - DAS ist Antisemitismus, das fördert Judenhass und Israelfeindschaft! Und auch sowas:

Ein Journalist in Kassel bedauerte Monate später den gewaltsamen Tod des dortigen Regierungspräsidenten, lobte dessen selbstloses Wirken und christlichen Glauben und schrieb an den Toten gerichtet: „Das alttestamentarische Motto: »Auge um Auge, Zahn um Zahn« war dir eher fremd.“ Hoppla, was heißt das? Der christliche Glaube hat den hässlichen Judaismus hinter sich gelassen? Der Gott der Liebe hat den Rachegott der Juden überwunden, und das böse „Zahn um Zahn“? Solche Gedanken sind bei Journalisten, Pastoren und Politikern zu hören. Vielleicht gedankenlos. Oder wirklich „Gedanken-los“!

Das biblische „Auge um Auge“ war ein Fortschritt der Menschheit und ist es noch. Es geht um Wiedergutmachung: Für ein Auge nur EIN Auge – nicht zehn und nicht der ganze Kopf. Eine angemessene Reaktion: EIN Zahn für einen Zahn und nicht alle Zähne. Bis zur Stunde wird bei uns körperlicher Schaden mit Geld ausgeglichen: Für einen verletzten Arm gibt es mehr als für einen kaputten Daumen. Und in den alttestamentlichen Zeiten, so sagen die Experten, geschah der Ausgleich mit Ziegen und Kamelen, nicht mit dem Ziehen von Zähnen beim Verursacher.

Vermutlich weil es die „Guten“ sind, die solchen alltäglichen Antisemitismus unters Volk bringen, schweigen Politik, Medien und Zentralräte. Weil die „Guten“ im Verbund mit gewaltbereiter ANTIFA auf Andersdenkende einprügeln, ist Antisemitismus jedoch lange noch nicht gut.

In diesen Tagen erinnern wir dankbar an 55 Jahre diplomatische Beziehungen Israel-Deutschland. Zwanzig Jahre nach dem Ende des Weltkrieges begann ein neuer Weg. Lassen wir uns diesen Weg von „Guten“ und von weniger Guten nicht zerstören.

Gott segne Israel - Gott segne unser Land!


KW 2020-19 Tag der Erinnerung

Der Tag ist vorbei, der 8. Mai 2020 – 75 Jahre Kriegsende. Die Staatselite hatte ein pompöses Gedenken und Feiern geplant. Man ist versucht zu sagen, dank der Virus-Grippe Covid-19 ist uns 2020 viel erspart geblieben. Es war ein eher klägliches Bild, sie hockten so hilflos da - weit weg vom Volk: Der Bundespräsident und die Spitzen der führenden Organe der Bundesrepublik Deutschland im Corona-Abstand auf Stühlen vor menschenleerer Kulisse an der Neuen Wache in Berlin.

Allein der Bundespräsident sprach, sonst war Stille. Vielleicht war gerade das passender als alle geplanten Feierlichkeiten. Steinmeier hielt seine Standard-Ansprache, kürzer als geplant, hieß es. Aber auch in der verkürzten Variante viele Worthülsen. So gesehen nichts Neues, bis auf einen Gedanken. Im Nachgang der Rede zum Holocaust-Gedenken im Januar in Jerusalem notierte die Tageszeitung DIE WELT.

>>Der Historiker Michael Wolffsohn hat die Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bei einer Holocaust-Gedenkveranstaltung in Jerusalem kritisiert. Der Bundespräsident habe „zu viele große Worte“ gewählt, sagte Wolffsohn der „Passauer Neuen Presse“. „Es sind zudem die immergleichen Worte, also deren Inflationierung. Damit werden sie wertlos. Kein Wunder, dass kaum noch jemand zuhört.“<<
(zit. WELT 2020-01-24)

Dessen ungeachtet ist der 8. Mai ein Tag der Erinnerung an das Ende des großen Krieges mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Übrigens: Der Zweite Weltkrieg endete erst am 2. September 1945 mit der Kapitulation des Japanischen Kaiserreiches. Nicht die einzige Ungenauigkeit im historischen Rückblick, der so ausschließlich Deutschlands Alleinschuld festschreibt. Gerd Schultze-Rhonhof, zuletzt Generalmajor der Bundeswehr, zeichnet in seinem Mammut-Werk „Der Krieg der viele Väter hatte“ ein sehr differenziertes Bild der Vorkriegsgeschichte.

Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung für alle Gefangenen des national-sozialistischen Regimes, für die Überlebenden der Konzentrations- und Vernichtungslager. Die Soldaten in Kriegsgefangenschaft hatten sicher andere Gedanken und Gefühle, auch die Ausgebombten, die Flüchtlinge und die vergewaltigten Frauen. Für Teile unserer Familie war der 14. Mai 1947 der „Tag der Befreiung“, der endgültigen Befreiung von der Heimat in Ostpreußen. Es war der Tag der Vertreibung und schließlich die Ankunft in der Sowjetzone, wo längst eine neue Diktatur die Macht ergriffen hatte und Befreiung und Freiheit wieder Fremdworte waren. So ist der 8. Mai eines jeden Jahres bleibend ein Tag der Erinnerung. Daraus einen sozialistischen Feiertag zu machen, wie dieses Jahr in Berlin, ist ein Irrweg.

Vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sagte Bundespräsident Theodor Heuss, der 8. Mai stelle „die tragischste und fragwürdigste Paradoxie für jeden von uns“ Deutschen dar. „Warum denn? Weil wir erlöst und vernichtet in einem gewesen sind.“

Und Bundespräsident Richard von Weizsäcker betonte in seiner Anspreche am 8. Mai 1985: „Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern.“

Bundespräsident Steinmeier forderte am 8. Mai 2020:

„Heute können wir uns nur selbst befreien.“

 Recht hat er! Nie wieder Sozialismus! Holen wir uns unser Land zurück!


KW 2020-18 Lebensschutz für alle und jeden?

Ausgangspunkt, besser Ausgangssatz der Diskussion war ein Satz von Boris Palmer, TOB in Tübingen, der immer wieder mit flotten Sprüche dennoch Themen eben auf den Punkt bringt. Aufreger diesmal ein Satz in einem TV-Morgenmagazin: „Ich sage es ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglichweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“

In der Tageszeitung DIE WELT kommentiert Robin Alexander: „Endlich hatte sich die Nervensäge als Menschenfeind enttarnt. Linke erinnerten Palmer an die Aktion T4, den Behindertenmord der Nazis.“ Grüne und Linke übertreffen sich mit dem absoluten Lebensschutz, also menschliches Leben schützen um jeden Preis! Alexander stellt jedoch gerade im Blick auf diese neuen Lebensschützer erstaunt fest, dass sie anderweitig wenig von Lebensschutz halten: „Eine Mehrheit möchte sogar das Werbeverbot für Abtreibungen kippen. Christliche Aktivisten, die jährlich 100.000 Schwangerschaftsabbrüche für eine Tragödie halten, trauen sich nur einmal im Jahr zur Demo ins Regierungsviertel und werden dabei von Gegendemonstranten verhöhnt und bespuckt. In diesem Jahr sollten sie vielleicht T-Shirts tragen: ‚Ich war schon für Lebensschutz, als es noch nicht cool war.‘“
(zit. WELT-2020-04-30)

Übrigens: Frau Käßmann und Herr Bedford-Strohm wurden bei dieser Demo für das Leben noch nie gesichtet!
Frau Merkel, die jetzt jedes Leben um jeden Preis schützen will, auch nicht.


KW 2020-17 „Eine demokratische Zumutung“

Mit ihrem typisch ausdruckslosen Gesicht verlas Frau Merkel am Donnerstag (23. April) eine Rede im Bundestag. Getragen von der Sorge einer weiteren Ausbreitung von Corona im Lande beklagte sie die Lockerungen im öffentlichen Leben und sagte zu deren schrittweiser Umsetzung: „Sie wirkt auf mich in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen, zu forsch“. Und sie betonte auch in vorherigen Verlautbarungen, dass die Epidemie erst am Anfang sei und uns noch lange beschäftigen werde.

Bereits am Montag (20. April) hatte Merkel im Kontakt mit dem CDU-Präsidium vor „Öffnungsdiskussionsorgien“ gewarnt. Ein Wortungetüm, das tief blicken lässt. Ihre einmal eingeschlagene Richtung ist nicht korrigierbar und darf nicht hinterfragt werden.

>>Merkels Wortwahl steht auf einer Stufe mit anderen Wegmarken ihrer Amtszeit: 2009/10 erklärte sie die höchst umstrittenen Maßnahmen zur Rettung des Euro wiederholt für „alternativlos“. Und im Herbst 2015 antwortete sie auf kritische Nachfragen zu ihrer Migrationspolitik mit den Worten: „Wir schaffen das!“ Das Muster ist stets das gleiche: Wann immer die Kanzlerin – zumeist nach einigem Zögern – sich in grundlegenden Angelegenheiten auf einen Weg festgelegt hat, erklärt sie diesen fortan zur einzig denkbaren Handlungsoption. Zugleich versucht sie, mit markigen Worten Zweifel an ihrer Haltung für illegitim zu erklären und jegliche Diskussion darüber abzuwürgen.<<
(zit. PAZ 2020-04-24)

Wiederholt wird Frau Merkel als Naturwissenschaftlerin tituliert, doch wirkliche Wissenschaft lebt vom Zweifel und vom Wissen, dass dieses oft nur vorläufig ist. Denn wissenschaftliche Neugier bringt neue Erkenntnisse jenseits von „basta, ich habe gesprochen“. Wissenschaftliche Diskussion ist aktuell von den verschiedenen Virologen zu hören, durchaus gegensätzlich. Deshalb erinnert Merkels Gesinnung weniger an eine Wissenschaftlerin als an eine Marxistin. Genosse Honecker erklärte zum 40. Jahrestag der DDR mit seinem typisch ausdruckslosen Gesicht mit brüchiger Stimme: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Eigentlich ein typischer Merkel-Satz.

Denken wir an die Wahlnachlese im Herbst 2017, Merkel betonte ihre Irrtumslosigkeit:

>>Wir haben jetzt zwölf Jahre Regierungsverantwortung als Union. Das ist ein gewaltiger Zeitabschnitt. Deshalb empfehle ich, dass man auch ein Stück Demut vor den Wählerinnen und Wählern haben muss, zumal eine schwierige Legislatur hinter uns liegt", so Merkel. "Ich habe mir keine Illusionen gemacht, dass es einfach wird." Denn der Wahlkampf wäre voller Anfechtungen von links und rechts gewesen und eigene Fehler sieht die Kanzlerin nicht. "Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten."<< (zit. t-online.de 2017-09-25)

Und wenn Merkel in ihrer oben genannten Rede im Bundestag erklärte: „Diese Pandemie ist eine demokratische Zumutung“, bleibt die Frage nach den Deutschkenntnissen der Wissenschaftlerin. Kann ein Ding, ein Produkt oder ein Virus eine „demokratische“ Zumutung sein? Oder gehörte diese Wort-Zusammenstellung zu sprachlichen Dummheiten wie „humanitäre Katastrophe“? Und: Ist ein Virus die Zumutung an sich oder eher die politische Panikreaktion?

Oder meint Merkel, Corona ist eine Zumutung für den demokratisch verfassten Staat?

Aber auch da ist weniger die Krankheit, sondern die politische Instrumentalisierung die Zumutung. Übrigens:

Im Synonymwörterbuch der DDR (Leipzig 1984) heißt es: Zumutung - „ungebührliches Verlangen, Ansinnen; auch Frechheit, Unverschämtheit“. Dann passt es wieder, wenn wir an die alternativlose Politik der großen Naturwissenschaftlerin denken.

Kurz gesagt: Diese Zumutung muss weg!