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Herzlich willkommen!

Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

KW 2020-13 Der Nationalstaat ist wieder da – und das Volk.

Inmitten der Schöpfung stellt Gott einen Mangel fest, eigentlich einen Fehler. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei!“ Da fehlt etwas. Der zweite Mensch. Im Fortgang der Geschichte werden Ehen, Familien, Sippen und Völker entstehen. Ein Mensch allein geht ein, schlichte Volksweisheit. Freilich, die sozialpolitische Vollversorgung hat den „Single“ erschaffen, das autonome „Allein“. Allerdings: Der grenzenlose Sozialstaat funktioniert am Ende nur im begrenzten Nationalstaat. Und der Nationalstaat wird von einem Staatsvolk getragen. Doch - das auszusprechen, ist schon „Rechtspopulismus“, oder?

Über Nacht sind weltweit und besonders schnell in Europa die Nationalstaaten erwacht. Plötzlich gibt es wieder Grenzen, Staaten und Nationen. Es gibt wieder Völker. Deutschland verbietet die Ausfuhr von Schutzmaterial und denkt an die „Volksgesundheit“ und die „Volkswirtschaft“. Und Deutschland macht die Grenzen dicht. Regierungsamtlich wurde 2015 verfügt: Grenzen lassen sich gar nicht schließen. Nun müssen selbst Erntehelfer draußen bleiben.

Hans Heckel kommentiert die staats- und medienpolitische Wende, nimmt Bezug auf die linksgedrehte Zeitung ZEIT und schreibt süffisant in der PREUSSISCHEN ALLGEMEINEN:

>> Die „Zeit“ klärte uns am 15. März auf: Auch in Deutschland „versuchen Rechtsradikale, die Situation auszunutzen und fordern zum Beispiel generelle Grenzschließungen“. Ja, daran kann man sie erkennen, die Rechtsradikalen: Sie fordern Grenzschließungen. Das sollt man nicht auf die leichte Schulter nehmen… Sollte also Ihr Nachbar, Kollege oder sonst wer in Ihrer Umgebung von „Grenzschließungen“ faseln, haben Sie unzweifelbar einen handfesten „Verdachtsfall‘“ am Wickel und sollten umgehend Kontakt zum Verfassungsschutz aufnehmen.<<

Doch >>kaum hatte die „Zeit“ dieses Anzeichen rechtsradikaler Gesinnung enthüllt, da schloss Deutschland, ebenfalls am 15. März, seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz. Als Denunziant muss man heutzutage blitzschnell zuschnappen, wenn man Beute machen will. Denn was am Morgen noch als Petzmaterial gegen „rechtsradikale“ Nachbarn taugt, kann am Nachmittag schon Regierungspolitik sein.<<

(zit. PAZ 2020-03-27)

Hansrudolf Kamer in der Schweizer Zeitung „Weltwoche“ vom 18. März:
„Wie beim Flüchtlingsdebakel 2015 und in der Finanzkrise 2008 entpuppt sich die EU als handlungsunfähig, ja als quasi inexistent.“

Psalm 67
„Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse uns sein Antlitz leuchten, dass man auf Erden erkenne seinen Weg, unter allen Heiden sein Heil. Es danken dir, Gott, die Völker, es danken dir alle Völker. Die Völker freuen sich und jauchzen, dass du die Menschen recht richtest und regierst die Völker auf Erden. Es danken dir, Gott, die Völker, es danken dir alle Völker. Das Land gibt sein Gewächs; es segne uns Gott, unser Gott! Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!"

Biblisches Leitwort der Gebetsinitiative „Gott segne unser Land“.


KW 2020-12 CORONAVIRUS in Deutschland

EIN ZWISCHENRUF

„Das bisherige Verhalten der allermeisten Menschen stimmt mich zuversichtlich und ich möchte mich dafür auch an dieser Stelle noch einmal bedanken. Zum Schwur kommt es allerdings an diesem Wochenende: Jetzt muss sich zeigen, dass alle den Ernst der Lage verstanden haben.“ (der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte auf Twitter).

Durch Zögern und Zaudern hat Deutschland viel Zeit verloren. Das Robert-Koch-Institut gab anfangs halbherzige Hinweise, die von der Politik noch halbherziger umgesetzt wurden. Der ehrgeizige Minister Spahn wandte sich selbstsicher von Experten ab und tadelte Fachleute.

Frühzeitig gewarnt hatte der Mediziner Alexander Kekulé. Dem Robert-Koch-Institut warf er in einer Talksendung (Markus Lanz) Fehler vor. Noch im Januar habe das Institut erklärt, „dass sich das Virus nicht stark ausbreiten“ werde. Erst Wochen später, nämlich am 10. März, gab es die Einschätzung einer „ernsten Situation“ ab und forderte Ärzte und Kliniken auf, sich vorzubereiten. Inzwischen zieht Panik durchs Land und die Politik zieht nach und nach alle Register. Voran Söder und Laschet. Nicht zuletzt im Kampf ums Kanzleramt wetteifern beide um die Gunst der Medien und der Massen, derweil Merkel viel zu spät und eher widerwillig emotionslos eine Ansprache vorliest, die ein anonymer Redenschreiber formuliert hat. Die „Neue Zürcher Zeitung“ schreibt am Tag danach:

„In der Corona-Krise redet Angela Merkel gegen den Vertrauensverlust der Politik an. Mal tönt sie dabei wie eine Lehrerin, mal wie eine Pastorin. Die deutsche Bundeskanzlerin hat sich in einer Fernsehansprache an die Bürger gewandt. Die passenden Worte für das Ausserordentliche vermochte sie dabei nicht zu finden. Ihre Landsleute dürfte sie durch ihren Auftritt weder beruhigt noch beunruhigt haben.“ (zit NZZ 2020-03-18)

Ganz anders Politiker von Format wie der tschechische Regierungschef Andrej Babiš, der frei und beherzt aus dem Stand zum Volk sprach. Übrigens:  Er hat die EU aufgefordert, wegen Corona ihre Klimaschutzpläne zurückzustellen. Europa solle jetzt den sogenannten Green Deal "vergessen" und sich stattdessen auf die Bekämpfung der Pandemie konzentrieren. "Europa ist jetzt das größte Epizentrum des Coronavirus in der Welt".

Freilich der größte Staatsmann dieser Tage ist der Kommunist Ramelow, linker Ministerpräsident in Thüringen. Im ZDF erklärte er letzten Freitag vollmundig: „Ich freue mich über jeden Frühling. Ich freue mich darüber, wenn schönes Wetter ist. Aber im Moment bete ich zum lieben Gott, dass es regnet, dass es den ganzen Tag regnet“. Soso, Ramelow betet zum „lieben Gott“ der Linken. Aber hatte nicht Ramelows Glaubensvater Karl Marx grundsätzlich erklärt, Religion ist „Opium des Volkes“? Also eine der stärksten Drogen zur Zerstörung menschlicher Existenz. Und war es nicht Ramelows Glaubensschwester, die jüngst erklärte: „Energiewende ist auch nötig nach 'ner Revolution. Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen. Na ja, is' so!“ Dann freuen wir uns über so viel Christlichkeit in der Linkspartei und hoffen dagegen auf den lebendigen Gott der Bibel:

HERR, lass die Sonne scheinen. Und wecke in diesem Land den Geist der Buße und der Umkehr und der Erneuerung, wir bitten dich!

Und halten wir fest, was der Apostel Paulus seinem Freund Timotheus schrieb:

„Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, dass du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände.

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes.

Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.“

Psalm 67

„Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse uns sein Antlitz leuchten, dass man auf Erden erkenne seinen Weg, unter allen Heiden sein Heil. Es danken dir, Gott, die Völker, es danken dir alle Völker. Die Völker freuen sich und jauchzen, dass du die Menschen recht richtest und regierst die Völker auf Erden. Es danken dir, Gott, die Völker, es danken dir alle Völker. Das Land gibt sein Gewächs; es segne uns Gott, unser Gott! Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!"
Biblisches Leitwort der Gebetsinitiative „Gott segne unser Land“.

KW 2020-11 CORONA – Gebet in Panikzeiten

Autor Olaf Gersemann klagt über die MERKEL-Regierung: „Seit sechs Wochen weiß die Bundesregierung, dass womöglich eine dramatische Epidemie auf Deutschland, seine Bürger und seine Wirtschaft zukommt. Sechs Wochen, die man für die Vorbereitung des Eventualfalls – auch den wirtschaftlichen – hätte nutzen können. Und die ganz offensichtlich nicht genutzt wurden, nicht im Kanzleramt, nicht im Finanzministerium, nicht im Wirtschaftsministerium.“
(WELT 2020-03-10)

Fürbittgebet in diesen Tagen:

 „Herr, unser Gott, lieber Vater im Himmel.

Du allein bist allmächtig. Du hast die Fäden der Welt und unseres Lebens in deiner Hand. Darum bringen wir dir unseren Sorgen und Nöte, alle Lasten und Krisen unseres Lebens.

 Wir bitten für alle am Corona-Virus erkrankten Menschen – weltweit und in unserem Land. Wir erbitten deinen Beistand, deine Hilfe, baldige Heilung und Genesung, deine heilsame Nähe. Sei mit den Menschen, die in Quarantäne leben müssen und ihren Angehörigen. Auch mit den Angehörigen der am Virus verstorbenen Menschen. Tröste alle, die jetzt in Leid und Trauer stehen. 

 Schenke unseren Ärzten und Forschern deinen Geist, Zulagen an Weisheit und Energie. Wir befehlen dir unsere Politiker und Verantwortungsträger in Bund, Land und Kommune. Wir bitten für unsere Kirchen und Gemeinden, die Menschen, die sich darin versammeln. Wir beten für alle Menschen, die in Panik sind. Für die, die von Angst überwältigt sind. Um inneren Frieden für uns Christen inmitten dieses Sturms, um eine klare Sicht. Sei uns allen Schutz und Schirm. Bewahre unsere Gesundheit. Gib Halt und Zuversicht. 

 Erbarme dich derer, die großen materiellen Schaden haben oder diesen befürchten. Sei denen nahe, die hilflos sind, die sich einsam oder alleingelassen fühlen. Berühre ihre Herzen durch deinen heilsamen Geist, und richte sie auf. 

 Wehre den Krankheitsmächte, und lasse diese Pandemie bald wieder zurückgehen. Schenke durch diese Erfahrung auch ein neues Denken und Handeln in unserem Land. Wirke Umkehr und Hinkehr zu dir. Rufe die Menschen in unserem Land zur Abkehr von Egoismus und Sünde, von Hass, Gewalt und Raffgier. Mache uns neu dankbar für unsere Gesundheit und alles Gute. Lass uns neu bewusstwerden, dass unser Leben dein Geschenk ist, dass alles Werden und Gelingen letztlich in deiner Hand liegt ist.

Ewiger Gott, lehre uns bedenken, wie schnell sich alles ändern kann und unser Leben zu Ende ist, dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles im Griff haben und kontrollieren können. AMEN“ (Pfarrer Martin Kugele, Bretten)

Gott segne unser Land!

 „Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.

Weihnachtsansprache des tschechischen Präsidenten Miloš Zeman, 27.12.2015


KW 2020-10 MERKEL und die Medien

Als der ZDF-Journalist und Moderator Wolfgang Herles im Interview mit dem Deutschlandfunk einen Blick hinter die Kulissen öffentlich-rechtlicher Medien wagte, fühlten sich viele im Lande bestätigt. Der auffallende Gleichklang der Medien, gerade und besonders während der „Flüchtlingswelle“, hatte auch wohlmeinende Mediennutzer stutzig gemacht.

Herles: „Und es gibt tatsächlich – das muss ich an dieser Stelle doch nochmal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist – Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient. Und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen: Wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es und gab es auch zu meiner Zeit. ( (DLF 2016-01-29)

Josef Kraus machte sich kürzlich in der „Preußischen Allgemeinen“ Gedanken über Merkel und die deutschen Medienmacher: „In den Debatten über die desaströse Lage der CDU und den zukünftigen Kurs der wichtigsten deutschen Partei ist es auffallende still um eine Person, die für den gegenwärtigen Zustand wesentliche Verantwortung trägt: Angela Merkel.

Als Bundeskanzlerin war sie die entscheidende Akteurin bei den Koordinatenverschiebungen in wesentlichen Grundsatzfragen wie der Energiepolitik, bei der sogenannten Euro-Rettung oder in der Zuwanderungspolitik. Hier und auf anderen Feldern vollzog Merkel Kursänderungen, die mit der traditionellen Haltung ihrer Partei – und deren Anhängern – wenig bis nichts zu tun hatte.

Positiv wahrgenommen wird Merkel vor allem, weil es kaum deutsche Journalisten gibt, die über sie kritisch berichten.“

(zit PAZ 2020-02-28

Schließlich notiert Kraus im selben Beitrag der PAZ, dass die CDU in der Zeit der Merkel-Führung (2002-2018) von rund 594.000 auf etwa 415.000 Mitglieder schrumpfte, also 30 Prozent Mitglieder verlor.

Merkel muss weg!

Gott segne unser Land!

 „Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.

Weihnachtsansprache des tschechischen Präsidenten Miloš Zeman, 27.12.2015