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Herzlich willkommen!

Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

KW 2021-04 DIE WELT IM KRISENMODUS

„Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird die Menschheit in kurzer Abfolge von immer neuen Krisen mit globaler Auswirkung erschüttert (politische Krisen, Finanzkrise, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Klimakrise). Die jüngste Pandemie stellt mit ihren anhaltenden, weltweiten und umfassenden Auswirkungen auf alle Menschen und alle Systeme lediglich einen neuen Höhepun1kt dar. Weitere Krisen werden folgen. Unsere Welt befindet sich im Advent.“ Gedanken zur Zeit aus einem Papier der GGE – Deutschland. Und weiter heißt es:

CORONA ALS SEUFZEN

„Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt“ (Röm. 8,22).

Wir erkennen in der gegenwärtigen Pandemie einen Ausdruck der durch menschliche Schuld gestörten, beschädigten und auf Erlösung wartenden Schöpfung.

CORONA ALS HEIMSUCHUNG

„Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Weg deiner Gerichte… Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit“ (Jes 26,6-9).

Wir erkennen in der gegenwärtigen Pandemie und anderen Krisen eine gnädige Heimsuchung Gottes. Unter der äußeren Gestalt eines lebensfeindlichen Virus nehmen wir ein verborgenes Reden des liebenden Gottes wahr. Gott lässt eine Pandemie zu, um seine Menschheit zurück zur Ordnung und an sein Herz zu rufen. Eine Menschheit, die sic h  von ihm entfernt hat, die seine Gebote und Ordnungen missachtet und seine Schöpfung zerstört. Gottes fremdes Werk ist das Gericht, Gottes eigentliches Werk ist die Gnade. Gottes Gnade will uns aufrichten.

Gott segne unser Land!


KW 2021-03 Reichsgründung 18. Januar 1871

Als vor 150 Jahren unter Otto von Bismarck das Deutsche Reich ausgerufen wurde, fand das Streben nach Einheit der Deutschen zum Ziel. In der Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon, in der Jugendbewegung der dann folgenden Jahrzehnte mit dem Hambacher Fest 1832 und der März-Revolution 1848 war diese Sehnsucht nach dem Reich der Deutschen gewachsen. Das Ende der Kleinstaaten und Zollschranken, der unterschiedlichen Maße und Währungen.

Wer 2021 zurückschaut, wird die diese Reichsgründung immer durch die doppelt gebrochene Brille zweier Weltkriege sehen. Und dennoch: Das Deutschland von heute ist die auch rechtliche Fortsetzung des Deutschen Reiches von 1871. Doch nicht nur die national-patriotische Sehnsucht, sondern auch die wissenschaftlich-wirtschaftliche Entwicklung verlangte einen Zentralstaat. Die Eisenbahn brauchte verbindliche und allerorts gültige Regeln. 1872 wurde das metrische System eingeführt. Die Deutsche Mark, die Sozialgesetzgebung, die gesetzliche Rente wurden eingeführt. 1875 gab es ein Gesetz zum Personenstandswesen und mit der Einführung des Standesamtes die Zivilehe.

Der Nationalstaat demokratischer Prägung ist ein erfolgreiches Gesellschaftsmodell, auch und gerade im Europa der Vaterländer, der verschiedenen Sprachen und Kulturen.

Über allem stehen die Zusage und zugleich die Hoffnung:

„Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist!“ Psalm 144,15

Gott segne unser Land!


KW 2021-02 Wollt ihr den totalen Lockdown?

„Schneller, höher, weiter“ ist ein Motto im Sport. Will sagen: Es geht noch was! Und so haben alle Rekordmarken ihre Zeit. Im Zuge der Corona-Politik geht von Monat zu Monat auch noch was. So erleben wir das seit Anfang November als die „Operation Wellenbrecher“ begann. Nachdem uns dann im Dezember Weihnachten und der Jahreswechsel „letzte Anstrengungen“ abgefordert wurden, folgt nun im Januar die „Verschärfung“ fürs gemeine Volk.

Diese inzwischen endlose Geschichte einer Herrschaft mit „autoritären Maßnahmen“ (Michael Kretschmer, Ministerpräsident in Sachsen) verordnen uns zwei Handvoll Leute, 16 Landesfürsten plus Altmaier, Braun und die dunkle Macht Merkel. Gleich einem Zentralkomitee aus Zeiten der SED-Diktatur in der DDR wird angeordnet: Zügel anziehen!

 „Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich vor dem Treffen der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht nur für verlängerte, sondern auch schärfere Corona-Beschränkungen ausgesprochen. «Ich werde heute in der Ministerpräsidentenkonferenz auf der Seite derjenigen argumentieren, die sagen: Wir werden es noch viel schärfer und viel härter angehen müssen», sagte Ramelow am Dienstag im Deutschlandfunk. 
(zit. WELT 2021-01-05)

Dunkle Erinnerungen werden wach. Als die deutschen Fronten Anfang 1943 an der Wolga und anderswo wankten, wollte man eine letzte große Anstrengung vom Volk, um doch noch den Endsieg zu erringen. Am 18. Februar hielt Goebbels seine Sportpalast-Rede: "‘Wollt ihr den totalen Krieg?‘, fragte er, die 15.000 sprangen auf von ihren Sitzen und schrien begeistert: ‚Ja!‘ Der Redner setzte nach: ‚Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt vorstellen können?‘ Und wieder tobte der Saal - Szenen exzessiver Massenhysterie. Noch 20 Minuten blieb der Großdeutsche Rundfunk auf Sendung, um die Radiohörer an der euphorischen Stimmung teilhaben zu lassen.“
(zit. SPIEGEL 2018-02-18).

Wollt ihr den totalen Lockdown? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt vorstellen können? Laut FORSA sind 54 Prozent mit den verschärften Maßnahmen einverstanden und weitere 18 Prozent fordern noch stärkere Einschränkungen. (Blitzumfrage im Auftrag von RTL und n-tv, veröffentlicht am 6. Januar)

Nein, hier wird nicht gleichgesetzt, mitnichten! Aber Erinnerungen sind nicht zu stoppen. Und nicht zuletzt der Gedanke: Warum gehen alle den Weg bis zum bittersten Ende mit? Geben freiwillig aus Angst ihre Freiheit auf? Doch das funktioniert bis zur Stunde: Versetze ein Volk in Angst und es macht, was du willst! Angst macht aus Bürgern Untertanen.

Bleibt die Frage wie lange noch jene 60 oder gar 80 Prozent der Deutschen, die der Bundeskanzlerin bislang treu folgen, zur Erkenntnis kommen: Merkel muss weg!

Gott segne unser Land!


KW 2021-01 Vor fünf Jahren: Kölner Silvesternacht

Bis heute ist die Kölner Silvesternacht 2015 samt Neujahrsmorgen 2016 weltweit in Erinnerung. Das Internetportal wikipedia widmet den Ereignissen einen ausführlichen Artikel. Die massenweisen Übergriffe brachten eine erste Ernüchterung im Nachgang jener flüchtlingsbesoffenen „Willkommenskultur“ des Herbstes 2015. Die schlimmsten Befürchtungen von Gegnern der grenzenlosen Masseneinwanderung waren wirklich über Nacht Wirklichkeit geworden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_%C3%9Cbergriffe_in_der_Silvesternacht_2015

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ zitiert in der Ausgabe vom 31. Dezember 2020 den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet: „600 Frauen, die missbraucht, die belästigt, die zum Teil auch vergewaltigt worden sind, mitten in Köln”.

Und weiter schreibt die Zeitung: „In der Silvesternacht 2015/2016 hatte sich vor dem Kölner Dom eine Menschenmenge gebildet. Aus ihr heraus waren zahlreiche Frauen sexuell angegriffen und beraubt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln stammte ein Großteil der Beschuldigten aus Algerien und Marokko. 1210 Strafanzeigen gingen ein, angeklagt wurden letztlich 46 Menschen. 36 von ihnen wurden verurteilt. Das Hauptproblem der Strafverfolgungsbehörden war, dass die meisten Opfer die Täter nach dem Gedränge kaum beschreiben konnten. Die Vorkommnisse in Köln hatten weltweit Schlagzeilen gemacht.“

Die Staatsmedien brauchten damals mehrere Tage, bevor erste Berichte veröffentlicht wurden. Zögerlich kamen Meldungen über die Horrornacht auch aus vielen anderen Städten in Deutschland. Laschet hat dieser Tage eine Entschuldigung geäußert. Er hat die Betroffenen um Verzeihung gebeten; sie seien „vom Staat im Stich gelassen“ worden. Von der Hauptschuldigen im Kanzleramt bislang kein Wort.

Necla Kelek schreibt 2017 allgemein über „Integration“: „Ich habe mich geirrt. Fast genauso lange wie Angela Merkel Bundeskanzlerin ist, nämlich seit 2005, wird in der Öffentlichkeit intensiv darüber gestritten, wie Migranten und Muslime in die deutsche Gesellschaft zu integrieren sind. Heute muss ich feststellen, dass gegen Windmühlen gekämpft wurde. Weder die Migranten, hier insbesondere die muslimisch- und türkischstämmigen Migranten und ihre Organisationen, noch die verantwortlichen Politiker und die Parteien der Opposition haben Integration wirklich gewollt. Es ging den Migranten um die Durchsetzung von Gruppenrechten und der Regierung Merkel um Schadensbegrenzung.   

Wir sprechen bei Integrationsverweigerern meist von ihren Traditionen und Gebräuchen verhafteten muslimischen, arabisch- oder türkischstämmigen Migranten. Es geht um diejenigen Türken, Kurden oder Syrer, Afghanen, Maghrebiner, die eine Sonderstellung für sich, ihre Religion und Lebensweise beanspruchen.“
(zit. MERKEL – Eine kritische Bilanz. FBV 2017 – Seiten 184f.)

Bleibt die Frage wie lange noch jene 60 oder gar 80 Prozent der Deutschen, die der Bundeskanzlerin bislang treu folgen, zur Erkenntnis kommen: Merkel muss weg!

Gott segne unser Land!