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Gott segne unser Land - täglich auf's Neue!

ERNTEDANKSONNTAG

Ein Festtag steht im Kalender. Zugegeben, nicht mehr jeder Kalender hat den Sonntag „Erntedank“ notiert. Viele Nachbarn werden nicht wissen, dass wir an diesem Sonntag feiern dürfen: Kein Fußballerfolg, kein Formel1-Pokal, sondern Erntedank.

Das Fest reicht in den Anfängen zurück in vergangene Jahrhunderte, da Menschen von der Hand in den Mund lebten, darauf angewiesen waren, dass ihre Äcker ertragreich waren. Missernten nach Kriegen und Unwettern führten rasch zu Hungersnöten. Das tägliche Brot stammte nicht vom Supermarkt. Jeder Mensch kannte die Mühe und wusste etwas vom Segen Gottes. „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, nach deinem Wohlgefallen.“ (Psalm 145,15-16).

Weltweiter Handel und Überproduktion lassen manche Mitmenschen stöhnen. Sie leiden am „Zuviel“ der Ernte und am „Zuwenig“ bei den Preisen. So gehört zum Danken auch das Denken und gar die Bitte um Weisheit und Verstand angesichts von Butterbergen und Milchquoten. Im Garten am Haus und der Parzelle in der Kleingartenanlage ist unmittelbar erkennbar, dass Arbeit und Geduld nötig sind, damit Essen aus der Erde kommt. Viele Menschen danken Gott, der Wachstum und Gedeihen schenkt. Kartoffeln und Kohl, Möhren und Äpfel sind Zeichen der Güte Gottes. Ob frisch aus dem Acker, gefrostet aus der Truhe oder verpackt von Theke – nehmen wir Nahrung neu aus der Hand Gottes und danken wir dafür.

Gesegnete Zeit
Egmond Prill

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