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AUGUST

In zwölf Monatsschritten eilt das Jahr. Mehr als die Hälfte liegt hinter uns. Der Kalender zeigt bereits August. Im Altdeutschen hieß Monat „Aranmanoth“. Später wurde daraus „Ernting“. Tschechen nennen den Monat „Srpen“, was an „srp“, die Sichel erinnert und den Erntemonat fürs Getreide beschreibt.

Hier und heute heißt der Monat August. Namensgeber ist der römische Kaiser Octavian, genannt „Augustus“, der Erhabene. „Brot und Spiele“ bot er dem Volk von Rom. Augustus herrschte von Britannien bis zum Sudan, von Spanien bis nach Syrien. Es war das „Imperium Romanum“, eine Supermacht gestützt auf die Stärke der Legionen.

Als Augustus, der sich als Retter des Menschgeschlechtes ausrufen und als Sohn der Götter verehren ließ, wurde in einem Winkel seines Weltreiches ein anderer Sohn Gottes geboren. In Bethlehem kam Jesus zur Welt. Er kam ohne Armeen, bewohnte keine Paläste und verfügte nicht über ein Schatzhaus. Er wurde dennoch mit seiner Botschaft von Gottes Güte der wirkliche Retter. Mit seinem Tod am Kreuz wurde er der Heiland der Welt. Er hatte gesagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ (Johannes 12,24).

Augustus starb am 19. August des Jahres 14 christlicher Zählung. Jesus lebt, das bekennen weltweit Millionen Gläubige, die seinem Wort vertrauen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Johannes 6,35).Gesegnete Zeit

Egmond Prill

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